1.MRC
NEWS
Was mache ich ?
Radionik
Preisliste
Raum und Zeit
Gesundheit
Impfungen
Umgang mit Lebensmittel
Strophantin
Impfen
AIDS-L√ľge
Hände weg von Ritalin
Medizin-Zitate
Zitate-Weltgeschehen
Der Krebs-Report Teil 1
Der Krebs-Report Teil 2
Der Krebs-Report Teil 3
Gebärmutterkrebs ?
Ozonisiertes Wasser
Entgiftung
Parasitenprogramm
GKE
ASO
BactoFlor
Silberwasser
Nahrung
Vitamine
Vitamin C
Vitamin E
Weihrauch
Abnehmen
Aspartam
Amalgam
Eine Welt o. Krebs
Basistherapie
Zink
Tinnitus
Grippe
Freie Radikale
Heidelberger
Braunhirse
Erdmandeln
Impressum
Freie Radikale

Was sind eigentlich freie Radikale ?

Sie haben sicher immer wieder einmal von den Begriffen "freie Radikale" und "Antioxidantien" gelesen. Aber was genau sind eigentlich "freie Radikale"? Was bewirken sie? Mit dem heutigen Gesundheitsbrief beginnen wir eine kleine Serie zu diesem Themenkomplex, um Ihnen mehr Informationen dar√ľber zu geben, denn freie Radikale haben wirklich eine sch√§digende Wirkung auf unseren Organismus.

Arteriosklerose, Krebs und Rheuma - diesen unterschiedlichen Erkrankungen ist eins gemeinsam:

Sie werden durch freie Radikale (mit)verursacht, äußerst reaktionsfreudige, gefährliche Stoffwechselprodukte.

Wissen Sie, warum die Schnittflächen eines Apfels schnell braun werden, wenn Sie ihn in zwei Hälften schneiden?

Schuld daran sind die so genannten freien Radikale. Das sind aggressive Elektronenteilchen aus Licht und Sauerstoff, welche die oberen Apfelzellen zum Platzen bringen. Probieren Sie nun Folgendes: Schneiden Sie einen Apfel in der Mitte durch und streuen Sie etwas Vitamin C unmittelbar danach auf eine Apfelh√§lfte. Die Schnittfl√§che bleibt im Vergleich zu der nicht bestreuten H√§lfte hell. Warum? Weil Vitamin C die freien Radikale abf√§ngt und so die Apfelzellen vor der Oxidation ‚ÄĒ dem Zerplatzen ‚ÄĒ sch√ľtzt. Hausfrauen verwenden statt reinem Vitamin C meist Zitronensaft, um im Salat sch√∂ne wei√üe √Ąpfel zu haben. 

Genauso funktioniert die Abwehr von freien Radikalen auch in unserem K√∂rper. Jede einzelne Ihrer 70 Billionen K√∂rperzellen wird t√§glich von 10.000 freien Radikalen angegriffen! Unter diesem Dauerbombardement w√§ren Ihre Zellen schnell zerst√∂rt und w√ľrden sich komplett aufl√∂sen.

Antioxidantien wie Vitamin C, E und Karotinoide fangen diese freien Radikale ab - das Raketenabfangprogramm des Pentagons ist nichts dagegen. Die Evolution hat in Pflanzen und Tieren schon vor Millionen von Jahren das genialste aller Abfangsysteme entwickelt. Alle Pflanzen sch√ľtzen ihre Zellen mit Vitamin C, E und √ľber 600 bunten Pflanzenstoffen, den Karotinoiden. Wir Menschen sind auf diese pflanzlichen Antioxidantien angewiesen, da wir die Vitamine C und E sowie die Karotinoide nicht selbst produzieren k√∂nnen. Damit das Abfangsystem reibungslos funktioniert, brauchen wir auch die Spurenelemente Zink, Selen und Mangan. Denn aus ihnen kann der K√∂rper antioxidative Enzyme selbst herstellen. Diese Spurenelemente sind √ľberwiegend in vollwertigen Lebensmitteln enthalten. Aber auch diese gehen durch die industrielle Be- und Verarbeitung zum gr√∂√üten Teil verloren.

Halbieren Sie Freie Radikale-Erkrankungen

Freie Radikale machen krank und lassen Körperzellen schneller altern. Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schäden an der Linse und der Netzhaut des Auges und teilweise auch degenerative Nervenerkrankungen wie Alzheimer und Parkinson bezeichnet man heute als Freie-Radikale-Erkrankungen. Rheuma, Allergien und Asthma werden durch freie Radikale verschlimmert.

Sie k√∂nnen die Anf√§lligkeit f√ľr diese Erkrankungen erheblich vermindern:

Die Krebsh√§ufigkeit l√§sst sich mit Antioxidantien halbieren, Herz-Kreislauf-Erkrankungen lassen sich mit Vitamin E um 40 Prozent senken, und Augensch√§den k√∂nnen mit den Karotinoiden aus Obst und Gem√ľse, Vitamin C und E bis zu 80 Prozent vermieden werden. All diese Sch√§den entstehen nicht pl√∂tzlich ‚Äď Sie bekommen nicht pl√∂tzlich Augensch√§den oder Krebs.

Sch√§den durch freie Radikale entstehen allm√§hlich √ľber Jahrzehnte hinweg:

  • Wenn Krebszellen wuchern, ist das ein Zeichen daf√ľr, dass freie Radikale √ľber einen langen Zeitraum bereits immer etwas mehr die Gen-Software besch√§digt haben.
  • Wenn Herzinfarkt und Schlaganfall auftreten, wurden √ľber zwei Jahrzehnte hinweg Blutfette schon durch freie Radikale ranzig, bis sie schlie√ülich die Blutbahnen zukleben.
  • Augensch√§den machen sich erst bemerkbar, nachdem √ľber Jahre die Linsen (Altersstar) gesch√§digt wurden, bis letztendlich die 130 Millionen kleinen optischen Zellen der Netzhaut zerst√∂rt sind.
  • ‚ÄĘ Allergien und Asthma sind der Ausdruck einer √úbersteuerung des Immunsystems durch angesammelte Schadstoffe und freie Radikale.

Antioxidantien fangen Tag f√ľr Tag 10 000 freie Radikale von jeder K√∂rperzelle ab. Ein guter Grund, st√§ndig f√ľr eine ausreichende Zufuhr dieser Schutztruppe zu sorgen.

Krebs entsteht durch Schäden an den Genen

Krebs entsteht zuerst durch Ver√§nderungen an der Erbsubstanz ‚Äď der DNA in den Genen. Diese Gen-Software enth√§lt nicht nur den Bauplan fiir die Zellen, sondern auch die Betriebsanleitung: Sie lenkt damit den gesamten Stoffwechsel der Zelle.

Jahrzehntelang werden durch Schadstoffe, Viren und freie Radikale immer mehr Teile dieser Betriebsanleitung besch√§digt. Erst die √Ąnderung der Betriebsanleitung f√ľhrt dazu, dass eine Zelle ungehindert wachsen kann. Krebs entsteht also immer zuerst durch Sch√§den an den Genen. Die Vorbeugung gegen Krebs f√§ngt deshalb nicht erst im Alter von 50 oder 60 an, sondern sehr fr√ľh, wenn die Gen-Software noch unbesch√§digt und jungfr√§ulich ist.

Beginnen Sie deshalb rechtzeitig, Ihre Zellen zu sch√ľtzen

Sch√§den durch freie Radikale k√∂nnen nur vermieden werden, wenn Sie fr√ľhzeitig damit beginnen, diese aggressiven Teilchen abzufangen - bevor Zellsch√§den entstehen. Das ist wichtig, denn viele Krebspatienten setzen unrealistische Erwartungen in Antioxidantien. Antioxidantien sind keine erfolgreiche Therapie, wenn Radikalbomben bereits Zellsch√§den verursacht haben. Sie sind Abfangsysteme, die Zellsch√§den im Vorfeld verhindern.

So halten Sie Ihre Gene jung

Antioxidantien vermindern den Beschuss der Gene durch freie Radikale. Au√üerdem unterst√ľtzen sie das Immunsystem bei der Beseitigung von stark besch√§digten Zellen und von Krebszellen. Vitamine helfen auch bei der Reparatur von Genen. Schon 1992 stellte Professor Block vom US-amerikanischen Nationalen Krebsforschungsinstitut 132 Studien vor, die zeigten, dass eine hohe Zufuhr von Antioxidantien die Krebsrate halbierte. Das war der Beginn einer neuen Forschungswelle. Bis heute sind einige hundert Studien hinzugekommen. Alle best√§tigen, dass die Krebsh√§ufigkeit durch eine obst- und gem√ľsereiche Ern√§hrung sowie die Einnahme von zus√§tzlichem Vitamin C und E halbiert werden kann. Das ist also die beste M√∂glichkeit, Ihre Zellen frei von Sch√§den zu halten.

Wo entstehen freie Radikale?

Freie Radikale, die aggressiven kleinen Elektronenteilchen, haben verschiedene Auslöser:

  • UV-Strahlen (Sonne): Sie produzieren freie Radikale und sch√§digen Augen und Haut.
  • Stoffwechselvorg√§nge: √úberall im Stoffwechsel, wo Sauerstoff transportiert (Blutzellen und Lunge) oder zur Energiegewinnung genutzt wird (Zell-Energiekraftwerke), entstehen freie Radikale.
  • Immunsystem: Immunzellen benutzen freie Radikale aktiv als Munition, um Eindringlinge zu beschie√üen.
  • Hinzu kommen neue, von der Evolution nicht vorgesehene Ausl√∂ser f√ľr die Bildung von freien Radikalen:
  • Ionisierende Strahlung: Ihr ist man beispielsweise ausgesetzt bei langen Fl√ľgen, R√∂ntgenuntersuchungen und Strahlentherapie.
  • Schadstoffe: Pestizide, Medikamente und andere chemische Substanzen, die in der Umwelt und im Haus eingesetzt werden, f√ľhren zu einer erh√∂hten Bildung freier Radikaler. In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der chemischen Verbindungen im Alltag von 2 auf 7 Millionen angestiegen. Allein 50 000 Gebrauchschemikalien und 3000 Konservierungsstoffe umgeben uns in Geb√§uden, in denen wir bis zu 80 Prozent unserer Zeit verbringen.
  • Tabakrauch: Eine Zigarette enthalt rund 1000.000.000.000.000 freie Radikale. Auch als Passivraucher bekommen Sie diesen Schadstoff-Smog ab. Kinder von Rauchern haben deswegen h√§ufiger Asthma und Allergien.

Durch das belastete Umfeld gelangen immer mehr freie Radikale in unseren K√∂rper und m√ľssen dort neutralisiert werden. Dadurch steigt der Bedarf an Antioxidantien enorm an. Paradoxerweise werden jedoch immer weniger Antioxidantienreiche und naturbelassene Lebensmittel wie Obst und Gem√ľse verzehrt, um freie Radikale zu neutralisieren.

Wir werden dieses Thema in der nächsten Woche fortsetzen.

Zusammenfassend kann heute schon gesagt werden, dass die vorbeugende Einnahme von Antioxidantien ein wichtiger Schritt zur Aufrechterhaltung einer guten Gesundheit ist. Es gibt viele so genannte Micronährstoffe, die als Antioxidantien eingestuft werden.

 

Freie Radikale werden immer √∂fter in Zusammenhang mit der Entstehung verschiedener Krankheiten, vor allem Arteriosklerose und Krebs, erw√§hnt. Im gleichen Zusammenhang wird auch von so genannten Radikalenf√§ngern gesprochen, die vor den negativen Auswirkungen der freien Radikale sch√ľtzen. In der Regenbogenpresse werden die Begriffe ebenfalls schon lange ohne n√§here Erkl√§rung verwendet.

Freie Radikale und einsame Elektronen

Sie bestehen aus einem oder zwei Atomen, haben ungepaarte Elektronen, kommen √ľberall im K√∂rper vor und sind ziemlich reaktionsfreudig: freie Radikale. Was sie anrichten, sieht man jeden Morgen im Spiegel, denn freie Radikale f√∂rdern den Alterungsprozess. Sie attackieren sch√ľtzende Zellmembranen und lebensnotwendige Proteine und sch√§digen das Erbgut, indem sie Bindungen zwischen den Basen zerschneiden. Im Laufe des Lebens summieren sich diese Defekte und verursachen Krankheiten. Jedes Gewebe und jedes Organ des K√∂rpers ist betroffen. Menschen, die unter vorzeitiger Vergreisung, dem Hutchinson-Gilford-Syndrom, leiden, sind den freien Radikalen schutzlos ausgeliefert, da ihre endogenen Schutzmechanismen nicht mehr funktionieren. Schon in der Kindheit macht sich der Alterungsprozess bemerkbar, ihr Leben l√§uft im Zeitraffer ab. Aber auch f√ľr andere Krankheiten sind freie Radikale pathogenetisch bedeutsam: Beispiele daf√ľr sind Krebserkrankungen oder die Arteriosklerose.

Eine durchaus normale Situation im Stoffwechsel

Sauerstoffradikale werden in den Zellen aller sauerstoffabhängigen Organismen als Nebenprodukte des Metabolismus gebildet. Hauptentstehungsort sind die Mitochondrien. 3-10% des dort umgesetzten Sauerstoffs werden nicht vollständig zu Wasser reduziert.

Statt dessen bilden sich radikale Formen des Sauerstoffs wie Hyperoxid oder Hydroxyl: Sauerstoffverbindungen mit ungepaarten Elektronen, die bestrebt sind, einem anderen Molek√ľl oder Atom Elektronen zu entrei√üen. Zwar werden 80% der Sauerstoffradikale durch die intramitochondriale Superoxiddismutase abgefangen, der Rest gelangt jedoch unentsch√§rft ins Zytosol der Zelle.

Dort reagieren sie mit anderen Substanzen und bilden dabei neue Radikale, indem sie diesen Stoffen Elektronen entreißen: Eine Kettenreaktion wird in Gang gesetzt, in deren Verlauf Elektronen ihre Besitzer wechseln und an deren Ende Punktmutationen, Zellentdifferenzierungen oder Enzymstörungen stehen können.

Nur radikale Zerstörung?

Freie Radikale sind jedoch nicht nur sch√§dliche Stoffwechselprodukte. Sie dienen auch der Immunabwehr, denn Leukozyten und Makrophagen machen sich ihre bakterizide Wirkung zunutze: Sie produzieren freie Radikale und zerst√∂ren damit Bakterien und andere Fremdstoffe. Au√üerdem spielen freie Radikale vermutlich √ľber die Vermittlung der Apoptose eine Rolle in der k√∂rpereigenen Tumorsuppression.

Gesunde Gewebe k√∂nnen sich leicht gegen den zerst√∂rerischen radikalischen Einfluss wehren: Der K√∂rper hat eine gut funktionierende Armee aus endogenen Radikalf√§ngern. So sorgt zum Beispiel die Superoxid-dismutase (SOD) daf√ľr, dass Superoxidradikale in Wasserstoffperoxid umgewandelt werden, das dann durch Katalase in Wasser und Sauerstoff umgesetzt wird. Erstaunlich ist, dass selbst vermeintlich sinnlose Abbauprodukte des menschlichen Organismus antioxidativ wirken k√∂nnen: Harns√§ure wirkt in physiologischer Konzentration im Extrazellul√§rraum antioxidativ gegen√ľber wasserl√∂slichen Radikalen. Bilirubin hemmt die Lipidperoxidation und ist damit als Antioxidans nahezu so effektiv wie Vitamin E.

Radikaler Angriff bei Arteriosklerose

F√ľr einen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Arteriosklerose und der Lipidperoxidation spricht die in vitro beobachtete Oxidation von LDL. Oxidiertes LDL kann nicht mehr an die f√ľr es vorgesehenen Rezeptoren binden und zeigt daraufhin ausgepr√§gte zytotoxische Wirkungen. Es kommt es zu einer vermehrten Umwandlung von Monocyten in Makrophagen, die mittels eines speziellen Rezeptors (des Scavenger-Rezeptors) oxidiertes LDL binden k√∂nnen. Da dieser Rezeptor nicht (wie beim normalen LDL-Rezeptor) durch einen hohen intrazellul√§ren Cholesterinspiegel gehemmt wird, kommt es zu einer Anh√§ufung des Cholesterins in den Makrophagen, die sich daraufhin zu so genannten Schaumzellen umbilden. Die Schaumzellen beg√ľnstigen wiederum Bindegewebseinlagerungen, die zur Ausbildung arteriosklerotischer Plaques f√ľhren.

Vitamine E und C gegen Arteriosklerose

K√∂nnen wir unseren K√∂rper durch Zufuhr antioxidativer Substanzen gegen Arteriosklerose oder andere radikaleninduzierte Krankheiten sch√ľtzen? Antioxidantien wie Vitamin C oder E sind in der Lage, radikalische Kettenreaktionen zu unterbrechen, indem sie Elektronen abgeben, ohne selbst in reaktionsf√§hige Molek√ľle umgewandelt zu werden.

Vitamin E hat eine sehr hohe Affinit√§t zu Lipidperoxylradikalen und f√§ngt diese ab, bevor sie weitere Fetts√§uren angreifen k√∂nnen. Die bedeutendste Verbindung mit Vitamin-E-Aktivit√§t ist a-Tocopherol. Es lagert sich wegen seiner Lipophilie vor allem in biologische Membranen ein. Dort kann es die radikalische Kettenreaktion stoppen, indem es ein Wasserstoffatom seiner phenolischen Hydroxylgruppe an das Peroxylradikal √ľbergibt und dadurch selbst zum Vitamin-E-Radikal wird. Dieses Radikal ist aber sehr reaktionstr√§ge und kann die Kettenreaktion nicht fortsetzen. Durch Vitamin C wird das in der Membran verankerte Vitamin-E-Radikal wieder in Vitamin E umgewandelt. Vitamin E und C wirken beim Schutz gegen Lipidperoxidation somit synergistisch. Wenn Sie also freie Radikale mit Vitamin E bek√§mpfen, sollten Sie immer erg√§nzend auch Vitamin C einnehmen.

Sch√ľtzen Sie Ihre Zellen mit Antioxidantien

Um Ihre Zellen durch Antioxidantien zu sch√ľtzen, brauchen Sie einen Sicherheitspuffer, der m√∂glichst viele freie Radikale neutralisiert:

  • 1000 bis 2000 Milligramm Vitamin C
  • 100 bis 400 Milligramm Vitamin E
  • 5 Portionen Obst und Gem√ľse f√ľr Karotinoide und andere sekund√§re Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung
  • Mindestens eine Kapsel OPC pro Tag

 

Wundermittel Vitamine?

Die kardioprotektive Wirkung von Vitamin E konnte bereits in zahlreichen Studien nachgewiesen werden: 1996 wurden im "Lancet" die Ergebnisse der CHAOS-Studie (Cambridge Heart Antioxidant Study) ver√∂ffentlicht: 2.002 Patienten mit angiographisch nachgewiesener Koronarsklerose hatten √ľber durchschnittlich zwei Jahre entweder Vitamin E oder Plazebo erhalten. 14 der Patienten, die Vitamin E eingenommen hatten, erlitten im Beobachtungszeitraum einen nicht t√∂dlichen Myokardinfarkt, in der Plazebogruppe waren es jedoch 41 Patienten.

Zu ähnlichen Ergebnissen kam die Nurses' Health Study, in der 87.000 Krankenschwestern jährlich nach Ernährungsgewohnheiten und zusätzlicher Vitaminzufuhr befragt wurden. Während der achtjährigen Studiendauer entwickelten 550 Frauen eine schwere koronare Herzkrankheit. Bei Frauen, die kein Vitamin E eingenommen hatten, war das Risiko, an einer KHK zu erkranken, doppelt so hoch.

Vitamin E sch√ľtzt Lipide im wesentlichen dadurch, dass es die radikalische Kettenreaktion abbricht. Es spendet den Radikalen ein Elektron, wird selbst zum Radikal, reagiert aber nicht weiter. Vitamin C regeneriert "verbrauchtes" Vitamin E.

Die Glutathionperoxidase (als wichtigstes Antioxidanz) reduziert Sauerstoff- und Lipidperoxide. Glutathion ist ein Tripeptid (Glycin, Cystein, Glutamat). Die Glutathionperoxidase enth√§lt als weiteren wichtigen Baustein noch Selen. Die Glutathionperoxidase kann durch die Glutathionreductase regeneriert werden.  

Sinn und Zweck von Antioxidantien - Soll ich Antioxidantien nehmen?

Meine Antwort ist ein uneingeschr√§nktes Ja! Mit jedem Atemzug, den Sie tun, erzeugen Sie Freie Radikale - unkontrollierte Oxidationsprodukte also, die die Zellen sch√§digen. Je √§lter Sie werden, um so weniger nat√ľrliche Antioxidantien produziert Ihr K√∂rper, um diese zerst√∂rerischen Molek√ľle in Schach zu halten. Sie sammeln sich an und bewirken eine Verschlechterung Ihrer Gesundheit und beschleunigen den Alterungsproze√ü. Das kann Sie f√ľr alles anf√§lliger machen - von den Falten bis zu ernthaften degenerativen Erkrankungen.

Wir bekommen zwar Antioxidantien aus der Nahrung, aber viele Menschen haben einen erh√∂hten Bedarf an Antioxidantien, der durch die Ern√§hrung allein nicht gedeckt werden kann. Raucher beispielsweise brauchen zwei bis dreimal so viel Vitamin C, um die gleichen Antioxidantienmengen im Blut zu erreichen wie Nichtraucher. Andere Faktoren, die die Menge der Freien Radikalen erh√∂hen k√∂nnen, sind Luftverschmutzung, chronische Krankheiten, passives Rauchen, krebserregende Substanzen in der Nahrung (z. B. bei hohen Temperaturen gebratene oder auf Holzkohle gegrillte Speisen, Nitrite, ger√§uchertes oder gep√∂keltes Fleisch), erblich bedingte Veranlagungen f√ľr bestimmte Krankheiten, Infektionen, k√∂rperliche √úberanstrengung, die Wechseljahre, psychischer Stress, Sonnenbestrahlung und R√∂ntgenstrahlen.

Au√üerdem liegt es nicht immer an der Art der Nahrungsmittel, die Sie zu sich nehmen, sondern daran, wie sie zubereitet werden: Z. B. liefern gekochte Karotten mehr f√ľr den K√∂rper auswertbares Beta-Carotin als rohe.

Der beste Schutz gegen die Freien Radikalen besteht darin, die Antioxidantien zu kennen und zu wissen, wie sich ihre Wirkung durch die Ernährung und durch zusätzliche Präparate steigern lässt.

Was Antioxidantien leisten können

  • Sie verz√∂gern den Alterungsvorgang,
  • senken den Cholesterinspiegel,
  • reduzieren das Arterioskleroserisiko,
  • erh√∂hen den Schutz vor Herzerkrankungen und Schlaganfall,
  • vermindern das Risiko f√ľr alle Arten von Krebs,
  • verlangsamen das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit,
  • wirken hemmend auf das Tumorwachstum,
  • helfen dem K√∂rper, krebserregende Stoffe zu entgiften,
  • sch√ľtzen die Augen vor Makuladegeneration (Netzhautsch√§digung, die zum fortschreitenden Sehverlust f√ľhrt),
  • unterst√ľtzen den K√∂rper, Schaden durch Zigarettenrauch abzuwehren,
  • bieten zus√§tzlichen Schutz gegen chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen wie Asthma, Bronchitis und Emphyseme,
  • bieten Schutz gegen Umweltschadstoffe.

[1.MRC]