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Strophantin

Dosierung: 

10 Tropfen 3x taeglich

Auch mit etwas Wasser vermischbar.

Im Mund behalten fuer ca. 2-3 min. Aufnahme erfolgt ueber die Mundschleimhaut.

Notfalldosis 20 - 25 tropfen !

Lange vor oder lange nach den Mahlzeiten einnehmen!

 

Strophantin vor dem AUS

Unglaublich? Die L√∂sung f√ľr das Problem Herzinfarkt ist l√§ngst da !

Die pflanzliche Substanz g-Strophanthin aus dem afrikanischen Kletterstrauch "Strophanthus gratus" verhindert bei oraler Gabe den Herzinfarkt und die Angina pectoris (Herzschmerz-Attacken) sehr nebenwirkungsarm fast vollst√§ndig - vergleichbar mit dem Wirkungsgrad von Insulin bei Diabetes - und dies sogar recht kosteng√ľnstig. Dies wird von keiner anderen heutigen Therapie auch nur ann√§hernd geleistet. Ab 1991 ist g-Strophanthin auch als k√∂rpereigene Substanz, als neuentdecktes Hormon, identifiziert.
Obwohl die Therapie-Erfolge und dynamischen Wirkungen des oralen g-Strophanthins mit einer erdr√ľckenden F√ľlle von (z.T. Doppelblind-) Studien aus Klinik und Labor und Berichten von 1950 bis heute dokumentiert sind und f√ľr jeden Unvoreingenommenen (Mediziner und Nicht-Mediziner) offensichtlich sind, wurde und wird es von einigen wenigen Professoren mit bestimmendem Einflu√ü auf die medizinische Lehrmeinung fehlbeurteilt und abgelehnt - ein chronischer, unfa√übarer Riesen-Skandal mit z.T. haarstr√§ubenden Details. Die medizinischen Fachgesellschaften und 20 von mir angeschriebene Fachzeitschriften bis auf die relativ unwichtige ‚ÄěErfahrungsheilkunde‚Äú weigern sich, das Thema zu diskutieren.
Ich f√ľhle mich verpflichtet, meinen Wissensstand bez√ľglich dieses wirklich au√üergew√∂hnlichen Medikaments einzubringen. Ich habe mich seit 1994 intensivst mit allen verf√ľgbaren Originalquellen zu Strophanthin besch√§ftigt und bin der Autor des 2003 erschienenen wissenschaftlichen Fachbuches "Strophanthin - der m√∂gliche Sieg √ľber den Herzinfarkt" (1380 Quellenangaben). Ich stehe √ľbrigens nicht im Dienst der Herstellerfirma, sondern handle aus idealistischen Gr√ľnden.

Die Lehrmeinung √ľber orales g-Strophanthin weist gravierende M√§ngel auf. Das meist einzige, das ein Mediziner wei√ü, ist, da√ü

1) Strophanthin in die Stoffgruppe der sog. Herzglykoside eingeordnet ist, dessen bekanntester Vertreter - Digitalis - nur bei Herzschwäche und Rhythmus-Störungen gegeben wird und bei Angina pectoris und Herzinfarkt eher negativ wirkt. Aufgrund des falschen Dogmas, daß alle Herzglykoside angeblich gleich wirken sollen, wird von orthodoxen Medizinern den vielzähligen positiven praktischen Erfahrungen keine Beachtung geschenkt.

2) Die von den Lehrb√ľchern behauptete angebliche schlechte orale Resorption (Aufnahme √ľber den Verdauungstrakt) l√§√üt sich mit vielen einschl√§gigen Forschungsergebnissen eindeutig widerlegen.

3) Auch der Wirkmechanismus an der Zelle wird fehlbeurteilt. Die vom Lehrbuch postulierte ‚ÄěHemmung der Natrium-Kalium-Pumpe‚Äú (ein in jeder Zellwand vielz√§hlig vorhandener Ionen-Austauscher) tritt jedenfalls nur bei hohen Konzentrationen von g-Strophanthin auf und w√§re beim Herzinfarkt tats√§chlich negativ. Ca. 50 bis 100 Studien, die jedoch eindeutig eine Stimulation der Natrium-Kalium-Pumpe durch niedrige Konzentrationen, wie sie in der oralen Strophanthin-Therapie auftreten, belegen, werden komplett ignoriert.

Ein Urteil √ľber Strophanthin darf man niemals einem nicht speziell informierten Mediziner √ľberlassen. Die Therapie-Erfolge sind so weitgehend (meist im Fast-100-Prozent-Bereich), da√ü sie auch von Nicht-Medizinern erkennbar sind.

Ca. 3000 √Ąrzte (davon 1000 regelm√§√üig) in Deutschland wenden heute orales Strophanthin mit bestem Erfolg an (entwickelt 1947). Mittlerweile liegen Erfahrungen vor von Millionen von Patientenjahren (Anzahl der Patienten x Anwendungsdauer), ohne da√ü auch nur ein einziger Fall einer gravierenden Nebenwirkung oder toxischen Gef√§hrdung aufgetreten w√§re. Ich telefonierte bereits mehrfach mit Dr. Weidell, der mittlerweile Erfahrungen mit √ľber 150 Patienten hat. Auch Frau Dr. med. Veronika Carstens, die Witwe des ehemaligen Bundespr√§sidenten, k√∂nnte √ľber ihre positiven Erfahrungen berichten, die sie seit Jahren sieht , ebenso Prof K√∂hler  und Dr. Binder, die beide Erfahrungen mit mehreren Tausend Patienten haben.  Auch Dr. Uehleke vom Lehrstuhl f√ľr Naturheilverfahren in Berlin wei√ü um die Bedeutung dieses Medikaments, ebenso Prof. Bereiter-Hahn, Vizepr√§sident der Johann Wolfgang von Goethe-Universit√§t zu Frankfurt, der mit Strophanthin experimentelle Studien durchgef√ľhrt hat.



Dr. Hain von den Wicker-Kliniken in Bad Nauheim hat √ľbrigens j√ľngst mit der Strophanthin-Therapie begonnen, mit dem zu erwartenden ersten Erfolg. Die Schweizer Ita-Wegman-Klinik therapiert seit 2002 √§u√üerst positiv mit oralem Strophanthin (Markenname Strodival®). Dies kn√ľpft an die Erfahrungen von Prof. Dohrmann an, der von 1975 bis 1987 in einem √∂ffentlichen Krankenhaus in Berlin West bei 98,5 % seiner Patienten mit instabiler Angina pectoris durch orales g-Strophanthin eine komplette Anfallsfreiheit und die mit Abstand weltweit beste Herzinfarkt-√úberlebensrate mit oralem und intraven√∂sem Strophanthin erreichen konnte (vorher sogar sehr schlechte Werte wegen der ‚ÄěBerlin-√úberalterung‚Äú). Ein deutsches Bergwerk hatte von 1974 bis 1984 mit oraler g-Strophanthin-Therapie unter Tage keinen einzigen Herzinfarkt-Toten zu beklagen (vorher j√§hrlich drei) !

Dieses Mittel war √ľbrigens mit intraven√∂ser Injektion fr√ľher - von 1905 bis in die 1950er Jahre - in der deutschen Herzmedizin f√ľhrend und wurde von jeder Klinik meist bei Herzschw√§che, aber auch schon bei den damals noch sehr seltenen Herzinfarkten angewendet und ist jedem √§lterem Arzt noch als segensreich wohlbekannt.

Die Eliminierung einer solch bedeutungsvollen Therapie ging nat√ľrlich nicht ohne Widerstand vor sich: Der Kampf um das Strophanthin schlug jahrzehntelang hohe Wellen. Neben unz√§hligen Artikeln in medizinischen Zeitschriften und B√ľchern war Strophanthin z.B. 1976 Thema in der TV-Sendung "report". Die Vorf√§lle beim 1971 umfangreich publizierten sog. Heidelberger Tribunal, bei dem Dr.med. Berthold Kern, der Entwickler des Medikaments, als angeblicher Scharlatan gebrandmarkt wurde, sind eine tragische und konsequenzenreiche Verirrung der Medizin.

Es scheint √ľbrigens direkte Einflu√ünahme der Pharma-Industrie auf Arbeitgeber gegeben zu haben, die daraufhin den bei ihnen angestellten √Ąrzten die sehr erfolgreiche Strophanthin-Therapie im Werk untersagten.


In letzter Zeit sind sehr viele neue, sogar entscheidende Erkenntnisse gewonnen worden, die erstmalig in dem j√ľngst erschienenen Fachbuch "Strophanthin - der m√∂gliche Sieg √ľber den Herzinfarkt" von Rolf-J√ľrgen Petry inklusive der geschichtlichen Entwicklung umfassend und detailliert (1380 Quellenangaben) dargestellt werden. Alle Ergebnisse aus Therapie und Forschung sind wissenschaftlich exakt UND dabei weitgehend allgemeinverst√§ndlich aufgef√ľhrt. Die scharfen, unhaltbaren Angriffe hoher Professoren werden deutlich, aber rein sachlich behandelt. Prof. Hans Schaefer aus Heidelberg, der jahrzehntelang f√ľhrende deutsche Physiologe mit Weltruhm, gab seinem Herzen Luft und dem Buch sein bekennendes Vorwort.

Sie k√∂nnen etwas daf√ľr tun, den "Mantel des Schweigens", mit dem die orthodoxe Medizin jahrzehntelang das wahrscheinlich wichtigste weitgehend unbekannte Medikament der Medizingeschichte bedeckte, zu l√ľften und der optimalen Vorbeugung und Behandlung des Herzinfarkts ihre dringend notwendige Renaissance zu erm√∂glichen !

Im Fall Strophanthin, der tats√§chlich weitgehenden L√∂sung f√ľr das Problem Herzinfarkt, mit der man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit jedes Jahr zigtausend Herzinfarkt-Tote und einige Milliarden Euro Kosten einsparen k√∂nnte, versagen die herk√∂mmlichen Prinzipien - Therapiefreiheit und Selbstverwaltung - des medizinischen Apparats. Da die Medizin seit Jahrzehnten alleine dazu nicht in der Lage ist, die l√§ngst vorhandene L√∂sung des Problems zu installieren, ja trotz der erdr√ľckenden Indizien noch nicht einmal zu pr√ľfen, bedarf dieses √§u√üerst wichtige Anliegen einer politischen L√∂sung.



Eine entscheidende H√ľrde hierbei ist, da√ü z.B. Politiker oder Redakteure als medizinische Laien auf die Auskunft eines Mediziners angewiesen sind. Denn ein nicht speziell informierter Mediziner ‚Äď diese sind leider noch sehr selten und haben zudem wom√∂glich Angst, ‚Äěaus der Reihe zu tanzen‚Äú ‚Äď wei√ü wenig von Strophanthin und das ist dann auch noch eindeutig falsch.

Auch die Gesellschaft f√ľr Kardiologie hat da nur das herk√∂mmliche Wissen, das Sie nicht weiterbringen wird. Insbesondere m√∂chte ich davon abraten, den einschl√§gigen Experten Prof. Erland Erdmann aus K√∂ln zur Beurteilung heranzuziehen, da er immer wieder sehr einseitig und voreingenommen mit z.T. krassen Unwahrheiten gegen die orale Strophanthin-Therapie und auch gegen deren Wirkmechanismus aufgefallen ist, was ich in meinem Buch deutlich, aber stets sehr sachlich und ohne Polemik dargestellt habe.

Ich halte es f√ľr notwendig und fachlich relativ einfach, Sie zu bef√§higen, die Situation auch medizinisch verstehen und beurteilen zu k√∂nnen, wozu ein studierter Mediziner in der Regel groteskerweise weniger in der Lage zu sein scheint, da er mit der in den Lehrb√ľchern dogmatisch verbreiteten nachweislichen Fehlbeurteilung des Strophanthins negativ vorinformiert ist und sich meist nicht auf Revisions-Informationen einl√§√üt, da er glaubt, bereits definitiv Bescheid zu wissen.

Mittlerweile deuten eine ganze Reihe von Studien darauf hin, daß sich mit oral einzunehmendem Strophanthin die Zahl der insbesondere tödlichen Herzinfarkte und der Angina pectoris-Anfälle (Herzschmerz-Attacken, Vorstufe des Herzinfarkts) tatsächlich auf nahezu Null reduzieren ließe, und dies so gut wie nebenwirkungsfrei. Das vermag kein anderes Mittel auch nur annähernd zu leisten !

Die Politik und die Krankenkassen sollten an dem Thema Strophanthin gro√ües Interesse haben, da sich realistisch abzeichnet, da√ü man die meisten anderen Medikamente und viele Bypass usw.- Operationen einsparen k√∂nnte, was Einsparungen in Milliardenh√∂he bringen w√ľrde.

Es geht um die immensen Folgekosten dieser Krankheit, deren weitgehende Einsparung durch Strophanthin sicher erscheint. Rein √∂konomisch gesehen w√ľrden nat√ľrlich die Rentenkassen belastet, da mehrere zehntausend nicht an Herzinfarkt Gestorbene weiter ihre Bez√ľge erhalten w√ľrden, aber die Einsparungen der Krankenkassen w√§ren wohl bedeutend gr√∂√üer, da viele, wenn nicht die meisten der anderen Medikamente weggelassen werden k√∂nnten (Strophanthin hat Wirkungen eines Calcium-Antagonisten, Betablockers, Durchblutungsf√∂rderers, Blutdrucksenkers sowie die von Aspirin ‚Äď und dies alles fast nebenwirkungsfrei in einem nicht teuren Mittel) ; auch w√ľrden sehr wahrscheinlich die meisten Klinikaufenthalte wegen Angina pectoris unn√∂tig, nat√ľrlich auch die der vermiedenen Herzinfarkte sowie viele operative Eingriffe (Bypass, Ballon-Dilatation, Stent). Letzteres wurde immer wieder in Einzelf√§llen beobachtet und ist auch zu erwarten, da die Reduzierung des √ľberschie√üenden Sympathikus und die entz√ľndungshemmende Wirkung durch Strophanthin die Bildung der sog. Instabilen Plaques und Koronarspasmen vermindert und somit die Anzahl der ‚Äěkoronaren Ereignisse‚Äú.

Ich sehe hier ein Einsparpotential in Milliardenh√∂he allein in Deutschland ‚Äď und es geht ja hier um ein globales Ph√§nomen. Sie k√∂nnen sich wohl auch vorstellen, da√ü gewisse Industriekreise deshalb kein Interesse an Strophanthin haben. Da wird man eventuell gegen den Strom schwimmen m√ľssen.

Wenn nichts unternommen wird, wird diese unersetzliche und √ľber Jahrzehnte zu Unrecht diskreditierte Therapie untergehen. ...

Es liegt mir am Herzen, Ihnen eine kompetente Orientierung zu diesem äußerst wichtigen Thema zu geben mit:

1) dieser Einf√ľhrung,

2) dem Leitartikel der medizinischen Fachzeitschrift "Erfahrungsheilkunde" vom Februar 2004 zum Thema,

3) √ľber 300 Zitaten von √Ąrzten (von insgesamt √ľber 3000 !) √ľber ihre unerreicht erfolgreiche Therapie mit oral einzunehmendem Strophanthin,

4) einer Originalarbeit von Prof. Dohrmann, der in einem öffentlichen Krankenhaus in Berlin-West von 1975 bis 1987 sensationelle Ergenisse erzielte,

5) meinem Buch, in dem alle Aspekte des Strophanthins exakt und verständlich beschrieben sind.

Bitte √ľberzeugen Sie sich selbst, dass es sich hier nicht um "irgendein" Medikament handelt, sondern tats√§chlich um die L√∂sung des Problems Herzinfarkt ! Sie brauchen nur hinschauen und k√∂nnen leicht die veraltete, offensichtlich falsche Lehrmeinung der orthodoxen Medizin zum oralen g-Strophanthin √ľberwinden. Die Zeit ist l√§ngst weiter vorangeschritten und hat viele neue Erkenntnisse gebracht.

Die Indizien sind in der Tat auch bei n√ľchterner Betrachtung erdr√ľckend, auch wenn die vom BfArM (Bundesamt f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte) im Rahmen des vorgeschriebenen Nachzulassungs-Verfahrens f√ľr das Strodival® (Markenname des oralen g-Strophanthins) geforderte, f√ľr die Herstellerfirma MEDA (Wiesbaden) unbezahlbare gro√üe Doppelblind-Studie aussteht. Sie w√ľrde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den endg√ľltigen Beweis der optimalen Wirksamkeit des oralen Strophanthins erbringen.



Deren Fehlen wird laut Herstellerfirma in weniger als 12 Monaten zur end√ľltigen Ablehnung der beantragten Nachzulassung durch das BfArM f√ľhren, obwohl die eingereichten Unterlagen mit normalem Menschenverstand betrachtet umfangreich und √ľberzeugend ist. Die heute g√ľltigen wissenschaftlichen Anforderungen sind so hoch gesetzt worden, da√ü sie nur noch von einem gro√üen Konzern zu erf√ľllen w√§ren. Dies darf nicht hingenommen werden, zumal das Mittel bei oraler Gabe seit Jahrzehnten ohne toxische Nebenwirkungen im Verkehr ist. Einige tausend Patienten, die sich seit vielen Jahren mit oralem Strophanthin erfolgreich vor Angina pectoris und Herzinfarkt sch√ľtzen, werden in wenigen Monaten ohne wirkliche Alternative ‚Äěim Regen‚Äú stehen.

Die eindeutig sichere M√∂glichkeit, eines der gr√∂√üten medizinischen Probleme risikolos und kosteng√ľnstig in den Griff zu bekommen, ginge verloren in dem Moment, in dem sie aufgrund der finanziellen Misere allerorten auch volkswirtschaftlich dringend notwendig w√§re, und sogar renommierte Kliniken wieder beginnen, mit dieser Therapie erfolgreich zu therapieren.

Sich auf die √ľblichen politischen / medizinischen Verfahren zu verlassen und auf sie zu verweisen, wird mit Sicherheit das Problem nicht l√∂sen k√∂nnen.

Da es sich hier um eine ungew√∂hnlich potentes und bedeutendes Medikament handelt, sollte man auch ansonsten un√ľbliche politische Vorgehensweisen in Betracht ziehen, wie ich sie auch an das Bundesgesundheits-Ministerium und an alle Mitglieder des Gesundheits-Ausschusses des Bundestages geschickt habe:

1) a) Paragraph 22 Absatz 3 des Arzneimittel-Gesetzes erlaubt einen Spielraum mit weniger strengen Kriterien f√ľr bereits langfristig erprobte Medikamente mit bekannten Wirkungen und Nebenwirkungen. Es w√§re zu pr√ľfen, ob der Spielraum f√ľr eine Zulassung ausreichen w√ľrde. Wie mir das Bundesgesundheitsministerium telefonisch mitteilte, stellt das BfArM mitunter √ľberzogene Anforderungen. Der bereits vorliegende M√§ngelbericht enth√§lt ‚Äď jedenfalls laut Herstellerfirma - unbezahlbare Forderungen. Wie es aussieht, wird das Strophanthin in einem undurchsichtigen Nebel ‚Äěbeerdigt‚Äú.

b) Aufgrund der √ľber Jahrzehnte umfangreich dokumentierten Therapie-Erfahrungen ohne Nebenwirkungen w√§re eine zumindest vorl√§ufige Sonderzulassung auch ohne gro√üe Doppelblind-Studie angebracht.

Wenn das aufgrund der Rahmenbedingungen nicht gehen sollte, dann m√ľssen diese ver√§ndert werden ‚Äď das ist ja die ureigenste Aufgabe der Politik. Selbst hierf√ľr ein Gesetz neu zu "zimmern", w√§re angesichts der Gr√∂√üe des Problems "Herzinfarkt" und seiner nahezu vollst√§ndigen L√∂sung durch Strophanthin nicht vermessen.

2) Man sollte auch unbedingt √ľber alle M√∂glichkeiten einer staatliche F√∂rderung der vom BfArM geforderten gro√üen Doppelblind-Studie nachdenken. Ein finanzkr√§ftiger Konzern wird es ja wohl nicht machen wollen, da die Patentrechte an diesem altbew√§hrten Mittel l√§ngst erloschen sind. Eine ‚Äěnaive‚Äú Frage: Was spricht dagegen, da√ü der Staat eine Firma gr√ľndet oder f√∂rdert, die das orale Strophanthin neuzul√§√üt ? Eine Investition, die sich entweder direkt √ľber den Firmen-Gewinn oder zumindest indirekt √ľber den gro√üen gesamtgesellschaftlichen Nutzen auszahlen w√ľrde ‚Äď abgesehen vom ethisch / medizinisch Standpunkt ! Bei einem solchen Umfang von solch harten Indizien pro Strophanthin mu√ü unter allen Umst√§nden ein Weg gefunden werden, aus den √§u√üerst vielversprechenden Indizien einen den heutigen hohen Anforderungen der Wissenschaft entsprechenden Beweis zu machen, der eines der gro√üen globalen Medizin-Probleme l√∂sen w√ľrde !

Wie gesagt, wenn diese notwendigen Vorschl√§ge aus formalen Gr√ľnden derzeit nicht umsetzbar sind, m√ľssen die Vorraussetzungen f√ľr deren Umsetzung eben geschaffen werden. Die Medizin alleine scheint es nicht bewerkstelligen zu k√∂nnen, sei es aus Unf√§higkeit, "einen alten Zopf abzuschneiden", d.h. ihr Fehlurteil dem oralen g-Strophanthin gegen√ľber zu revidieren, oder sei es wegen eventuellen finanziellen Abh√§ngigkeiten von der Pharma-Industrie, die stets gegen eine solch kosteng√ľnstige L√∂sung war. Als Alternative bliebe nur eine ein tragisches Dilemma der Ohnmacht ...

3) Da Strophanthin zwar offiziell als giftiges Herzglykosid z√§hlt (der bekannteste Vertreter dieser Stoffgruppe, das Digitalis, ist hochtoxisch, zumal sich dessen therapeutischer und toxischer Dosis-Bereich √ľberschneidet), aber in niedrig dosierter intraven√∂ser und insbesondere in oraler Form absolut untoxisch und problemlos ist, w√§re eine Entlassung des oralen g-Strophanthins aus der Rezeptpflicht w√ľnschenswert und unbedenklich. Sogar Selbstmordversuche mit Unmengen oralem g-Strophanthin sind ohne bleibende Sch√§den gescheitert ! Die in der Roten Liste aufgef√ľhrten Nebenwirkungen sind die von Digitalis und werden bei oralem g-Strophanthin nicht beobachtet.

Die in den 1970er Jahren eingef√ľhrte Rezeptpflicht f√ľr orales g-Strophanthin wurde mit dem Vorwurf von Resorptions-Schwankungen begr√ľndet. Dieser jedoch geht einzig zur√ľck auf eine Doktorarbeit mit einem anderen damals noch erh√§ltlichen Strophanthin-Pr√§parat (Purostrophan®), in der die Ergebnisse zweier verschiedener Untersuchungen zu einem zusammengeworfen wurden (Einnahme des Mittels vor bzw. nach dem Essen !!). Das Endergebnis (eine ziemliche Schwankung die allerdings nicht gr√∂√üer war als die der √ľblichenn Digitalis-Pr√§parate) wurde dann ohne Angabe der schwer auffindbaren Originalquelle, geschweige denn der ungew√∂hnlichen Methodik in Artikeln publiziert, √ľbrigens vom gleichen Institut, das auch die oben genannten Ergebnisse einer geringen Resorption fand. Das ebenfalls untersuchte Strodival® wies vorbildliche Blutkonzentrations-Kurven ohne Schwankungen auf. Da diese angeblichen Resorptions-Schwankungen nur auf eine groteske unwissenschaftliche Methodik zur√ľckzuf√ľhren sind und gerade beim Strodival® eben nicht vorhanden sind, sollte die Rezeptpflicht f√ľr orales g-Strophanthin umgehend wieder aufgehoben werden.

Wie gesagt, wenn diese notwendigen Vorschl√§ge aus formalen Gr√ľnden derzeit nicht umsetzbar sind, m√ľssen die Vorraussetzungen f√ľr deren Umsetzung eben geschaffen werden. Die Medizin alleine scheint es nicht bewerkstelligen zu k√∂nnen, sei es aus Unf√§higkeit, "einen alten Zopf abzuschneiden", d.h. ihr Fehlurteil dem oralen g-Strophanthin gegen√ľber zu revidieren, oder sei es wegen eventuellen finanziellen Abh√§ngigkeiten von der Pharma-Industrie, die stets gegen eine solch kosteng√ľnstige L√∂sung war.

Eine weitere Schwierigkeit besteht f√ľr den verschreibenden Arzt darin, da√ü das Strophanthin nicht f√ľr Herzinfarkt und Angina pectoris zugelassen ist (das w√ľrde den Hersteller vor noch gr√∂√üere Schwierigkeiten stellen), sondern bei Herzschw√§che. Diese ist zwar auch vor und besonders nach einem Herzinfarkt gegeben, aber ein Arzt, der seien Angina pectoris- und Herzinfarkt-Patienten mit g-Strophanthin behandelt, ist immer in einer absurden Kunstfehler-Gefahr. Da n√ľtzt es nichts, wenn er auf besten Erfolg bei 100 Patienten verweisen kann: Wenn nur 1 Patient in die Klinik kommt, weil er z.B. das Strodival® eben nicht richtig genommen hat, dann hei√üt es: ‚ÄěJa was hat der Dr.X denn da gegeben‚Äú und v.A.D. ‚Äěwas hat er denn nicht gegeben‚Äú und dann k√∂nnte der Arzt ‚Äědran sein‚Äú. - Dr. Weidell aus Bendorf erz√§hlte mir nicht nur, da√ü er schon etliche Notf√§lle erlebt hat, bei der nach der Gabe der Strodival-Zerbei√ükapsel mit schneller Wirkung der herbeigerufene Notarzt tatenlos wieder umkehren konnte, da es dem Patienten in der Zwischenzeit wieder bestens ging. Im Bereitschaftsdienst gibt er bei Bedarf das Strophanthin nat√ľrlich auch den Patienten der umliegenden √Ąrzte. Wenn diese Patienten das ungew√∂hnlich hilfreiche Mittel dann von ihrem Arzt verschrieben haben wollen, gibt es Probleme, da diese √Ąrzte das Strophanthin nicht verschreiben wollen und den Dr. Weidell bei seiner Erkl√§rung zu diesem segensreichen Mittel noch nicht mal ausreden lassen. Wenn der Patient dann zum Dr. Weidell ‚Äěabwandert‚Äú, gibt es sogar ‚Äěb√∂ses Blut‚Äú bei den anderen √Ąrzten. Auch ich habe √Ąrzte getroffen, die zwar angetan von der Wirkung des oralen Strophanthins waren, mir aber eben diese rechtlichen Bedenken √§u√üerten. An dieser ganzen himmelschreienden Lage mu√ü sich etwas √§ndern... auch Sie k√∂nnen dazu beitragen !

Auch wenn das orale g-Strophanthin nicht nachzugelassen werden m√ľ√üte, stellt die Nichtbehandlung der meisten Herzinfarkt-Patienten einen gro√üen Mi√üstand dar, der behoben werden mu√ü. Es ist doch ein Unding, da√ü es ein so gut wie nebenwirklungsfreies Medikament gibt, mit dem fast alle Herzinfarkte verhindert werden k√∂nnten ‚Äď und es wird nicht angewendet (Situation der letzten Jahrzehnte) und dar√ľberhinaus steht jetzt sogar die Ausl√∂schung des Mittels kurz bevor !

Das Strophanthin als pflanzlicher Extrakt, der einst f√ľhrend in der deutschen Medizin war, hat eine enzigartige Sonderstellung inne als der genaue Ber√ľhrungspunkt der offiziellen Schulmedizin und der Naturheilkunde und k√∂nnte die langersehnte Wende zum Guten einleiten bzw. entscheidend unterst√ľtzen.
 

Die traurige Geschichte des Strophantins

Ein vernachl√§ssigtes Naturheilmittel zur Herzbehandlung und Infarktverh√ľtung

(Artikel von Friedrich Lautemann, entnommen: www.geistig-frei.com/forum/index.php?topic=3374.0)

"Die Binsenweisheit, dass Wirkungen nicht von wissenschaftlichen Nachweisen abhängen, ist in der Schulmedizin unbekannt geblieben oder wird zumindest ignoriert. Der erfolgte oder nicht erfolgte Nachweis ändert an der Wirkung gar nichts."

(Hans Kaegelmann, Arzt und Autor des Buches: Herz-Kreislauf-Krankheiten endlich im Griff)


Gesundheit ist ein Informationsproblem. Je weniger gesund ein Mensch ist, desto gr√∂√üer wird die Bedeutung dieses Wertes f√ľr ihn. Sich in Sachen eigener Gesundheit verantwortlich zu informieren, kann man nicht delegieren, nicht einmal auf den Arzt seines Vertrauens, weil das Interesse an der eigenen Gesundheit bei niemandem gr√∂√üer ist als bei einem selbst. √Ąrzte sind allerlei Irrt√ľmern und nicht selten Entscheidungsfaktoren ausgesetzt, welche den Gesundheitsinteressen des Patienten abtr√§glich sind. Will man gesund bleiben oder seine Krankheit √ľberwinden, ist es sehr hilfreich, sich gut zu informieren.

F√ľr Infarktpatienten und Infarktgef√§hrdete mag es sich verwunderlich anh√∂ren: Die medizinische Wissenschaft kennt einen Stoff, mit dem sich Herznekroseerkrankungen (Nekrose: lokaler Gewebetod in einem Organ als schwerste Folge eines Sauerstoffmangels oder anderen √∂rtlichen Stoffwechselst√∂rungen) statistisch in hohem Ma√ü durch orale Einnahme eines fast v√∂llig nebenwirkungsfreien Medikaments verhindern lassen. Das Wirkmittel hei√üt Strophantin, das Medikament Strodival und ist wie Digitalis ein Herzglycosid, wenn auch eines mit anderer protektiver Wirkung. Die Wirkung von Digitalis beschr√§nkt sich auf die Verbesserung der Kontraktilit√§t des besch√§digten Herzmuskels.

Strophantin haben Pharmaindustrie und Schulmedizin zu einem Au√üenseiterdasein in einer Gesellschaft verurteilt, in der zwei Millionen Menschen an Herzinsuffizienz leiden: Aus diesem Heer von Herzkranken gehen die j√§hrlich sage und schreibe 270.000 Herzinfarktf√§lle hervor, von denen ein Drittel der Betroffenen sofort oder auf dem Weg ins Krankenhaus sterben, der Rest geht in die klinische und ambulante Behandlung der Schulmedizin: Eine sich st√§ndig vermehrende, stabile Nachfrage nach √§rztlichen Leistungen, pharmazeutischen Pr√§paraten und Bestattungsunternehmen. Anstatt diese massenhaft auftretenden Herzerkrankungen durch den kunstgerechten Einsatz von Strophantin zu verhindern, zumindest drastisch zu reduzieren, werden √ľber Jahrzehnte gesammelte segensreiche Erfahrungen mit Strophantin an ungez√§hlten Herzpatienten in deutschen Kliniken und Arztpraxen beiseite geschoben.

In diesem Gesundheitsinfo wird ein chronologischer Abriss der wechselvollen Geschichte des Hormons Strophantin gegeben, das den unerreichten breiten therapeutischen das Herz sch√ľtzenden Nutzen dieses Wirkmittels und das f√ľr seine Anwendung Wesentliche darstellt. Die Hauptinformationsquelle ist das Sachbuch des Internisten, Herz- und Strophantin-Spezialisten Hans Kaegelmann"Herz-Kreislauf-Krankheiten endlich im Griff"Kaegelmann ist amtierender Pr√§sident der Internationalen Gesellschaft f√ľr interdisziplin√§re Wissenschaften. Seine Postanschrift ist: Postfach 1168 in 51556 Windeck.

Hier die atemberaubende Geschichte eines der segensreichsten Medikamente in der kardiologischen Krankenbehandlung:

1859 erkrankte der Engl√§nder Dr. Kirk, Konsul von Sansibar, auf einer seiner Reisen ins Sambesigebiet an einer Tropeninfektion. Er klagte √ľber beklemmende, stechende Schmerzen in der Herzgegend. Dr. Kirk hatte in seinem Reisegep√§ck Samen der Liane  Strophantus gratus gesammelt. Er hatte erfahren, dass die dortigen Eingeborenen aus diesen Samen ein Pfeilgift herstellten. Die eingesammelten Strophantussamen verunreinigten seine Zahnb√ľrste, die er wie die Samen in seinem Reisegep√§ck mit sich trug. Beim Z√§hneputzen verschwanden wie durch ein Wunder seine Herzbeschwerden. Mit diesem Urdoppelblindversuch beginnt die Geschichte eines der segensreichsten Arzneimittel, das der Menschheit zuf√§llig in die H√§nde fiel: Dr. Kirk brachte den Strophantussamen nach England. Konsul Kirk berichtete √ľber seine Erfahrung, die er w√§hrend seiner Reise ins Sambesigebiet beim Z√§hneputzen gemacht hatte: Sie deutete auf eine verbl√ľffende Arzneiwirksamkeit.

1862 erfolgten pharmakologische Versuche mit Strophantin durch den Edinburgher Arzt Thomas Fraser. Er stellte einen alkoholischen Auszug des Strophantussamens her und erprobte sein Produkt 16 Jahre klinisch.

1865 wurde Strophantin in zunehmend gro√üem Umfang in der von Dr. Fraser entwickelten und klinisch an seinen Herzpatienten erprobten Form als Arznei verwendet, nicht nur in England, aber dort besonders. Fortan geh√∂rte das peroral (√ľber den Mund) angewendete Strophantin im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert zu den umfangreichsten Anwendungen von Medikamenten.

1893 wurde Strophantin als Tct. (Abk√ľrzung von Tinctura = Tinktur) Strophanti, dem alkoholischen Auszug des Strophantussamens, in das Deutsche Arzneibuch offiziell aufgenommen. Seitdem wird Strophantin vorrangig im deutschsprachigen Raum angewendet und durch die renommiertesten Kliniker ihrer Zeit ger√ľhmt:

1893, im selben Jahr der Registrierung des Medikaments im Deutschen Arzneibuch, erkl√§rte der Wiener Universit√§tskliniker Brestowski orales Strophantin als dem Herzglycosid Digitals (Glykoside sind pflanzliche, in Zucker spaltbare Verbindungen) √ľberlegen. Digitalis hat heute Strophantin fast vollkommen verdr√§ngt: zu Unrecht, wie man sehen wird.

1901 gaben die deutschen Universit√§tskliniker Ludolf von Krehl und J√ľrgensen im Handbuch der Inneren Medizin aufgrund ihrer klinischen Erfahrungen eine √§hnliche Beurteilung ab wie ihr Wiener Kollege Brestowski. Der Heidelberger Arzt von Krehl galt damals als bedeutendster deutscher Herzspezialist. Er r√ľhmte die "vorz√ľgliche Eignung" oralen Strophantins sowohl bei Herzinsuffizienz (Herzschw√§che) als auch "in all den zahlreichen F√§llen von Myokarderkrankungen" (Myokard ist der Herzmuskel mitsamt eines bestimmten Teiles der Herzwandschicht), in denen keine Herzschw√§che, aber doch Behandlungsbed√ľrftigkeit bestehe. "In der Regel", so der Herzspezialist, "erg√§ben sich "ausgezeichnete Erfolge" des "ganz vortrefflichen Strophantins".

J√ľrgensen bezeichnete orales Strophantin gar als "einzigartig" unter den Herzmitteln, da es l√§ngere Zeit hindurch genommen werden k√∂nne und die "ernsthaften Vergiftungserscheinungen" des Digitalis nicht ausl√∂se.

1902 lobte der Erlanger Universit√§tskliniker Adolf Str√ľmpell die Tinctura Strophanti im Gegensatz zu Digitalis als von "entschieden g√ľnstigeren Wirkung" bei folgenden Diagnosen: Lungen√∂dem, akute Herzinsuffizienz infolge Infektionskrankheiten wie Pneumonie (Entz√ľndung der Lunge), Grippe, Scharlach, Typhus, akuter Herzinfarkt, Stenokardien (Angina pectoris-Anf√§lle: oft ein Durchgangstadium einer bedrohlichen koronaren Herzerkrankung, die unbehandelt zum Tod f√ľhrt, auch Herzbr√§une genannt) und stauungslosen Doppelinsuffizienzen (globale Herzleistungsschw√§che: sowohl die linke als auch die rechte Herzh√§lfte arbeiten mit verminderter Pumpkraft).

Str√ľmpell dosierte 3 mg t√§glich oder 2 mg st√ľndlich Tct. (Tinctura) Strophanti.
Rechtsherzinsuffizienzen behandelte er mit Strophantin-Digitalis-Mischtherapie.

1907 r√ľhmte von Krehl die √úberlegenheit der Strophantintinktur, wenn √ľber einen l√§ngeren Zeitraum medikament√∂se Behandlung erforderlich sei, und Digitalis "unter allen Umst√§nden" schon nach wenigen Tagen ausgesetzt werden m√ľsse.

Bis 1905 bildeten die Linksmyokardsch√§den, die nicht hydropisch dekompensierten (also ohne die Symptomatik der Wasseransammlung verlaufen), das haupts√§chliche therapeutische Anwendungsfeld f√ľr die Strophantintinktur. F√ľr die zu hydropischer Dekompensation tendierenden Rechtsherzinsuffizienzen wurden beide Herzglycoside - Digitalis und Strophantin - angewendet.

1902 wandte der Essener Praktiker Mendel als erster Strophantin auch intraven√∂s an. Der Arzt Albert Fr√§nkel √ľbernahm diese intraven√∂se Applikationsform (Verabfolgen durch die Nadel) und f√ľhrte sie 1906 in Krehls Klinik erfolgreich vor. Die intraven√∂se Applikationsform erm√∂glichte es, gr√∂√üere Mengen des Wirkstoffes an das Herz heranzubringen. Es erwies sich, dass die therapeutische Breite des intraven√∂s dargereichten Strophantins sehr gering ist: sie liegt zwischen 0,1 und 0,5 mg.
H√∂here intraven√∂s applizierte Dosen von Strophantin f√ľhrten in den USA zu Todesf√§llen. Das vor allem im deutschsprachigen europ√üischen Raum bew√§hrte und erfolgreich eingesetzte Herzmittel setzte sich aus diesem Grund in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht durch. In Deutschland dagegen wurde es zu dem am meisten intraven√∂s verabreichten Medikament. Todesf√§lle infolge von √§rztlichen Behandlungsfehlern gab es nicht. Strophantin bew√§hrte sich auch, wenn es dem Herzpatienten intraven√∂s gegeben wurde.
Während die intravenöse Strophantintherapie in Deutschland ihren Siegeszug antrat, geriet die perorale Therapie in Verruf: Zu unrecht hieß es plötzlich, Strophantin durch den Mund eingenommen werde vom Darm nicht resorbiert, gelange also nicht in die Blutbahn und so nicht in das Herz, seinen Bestimmungsort.
"R√ľckwirkend" - so Kaegelmann in seinem au√üergew√∂hnlich informativen Sachbuch √ľber die Herz-Kreislauf-Erkrankungen (es ist kein Strophantinbuch wie das von Rolf-J√ľrgen Petry"Der m√∂gliche Sieg √ľber den Herzinfarkt") - "ist es schwer verst√§ndlich, wie in kurzer Zeit ein derart gravierender Verlust l√§ngst wissenschaftlich bekannter und gel√§ufiger Tatsachen m√∂glich wurde. Eine derartige Kuriosit√§t wirft auf den in der medizinischen Wissenschaft herrschenden Verstand und auf die in ihr geltende Verantwortung ein ung√ľnstiges Licht."

So einfach wie man Licht ausdreht war es eines Tages m√∂glich, das segenreichste Herzmedikament seiner Bedeutung zu berauben. Die Motive der Agiteure waren nicht besonders ehrenvoll. Millionen von Herzpatienten, die keiner fragte, hatten das Nachsehen. Viele von ihnen bezahlten den h√∂chsten Preis: den ihres Lebens. Viele werden diesen Preis noch bezahlen, wenn es nicht gelingt, Strophantin den ihm zukommenden Platz in der Herztherapie zur√ľckzugeben.
1914 wies Johannessohn einwandfrei nach, dass Strophantin nicht im Magen-Darm-Kanal zerst√∂rt oder seiner Wirkung beraubt wird, weder durch S√§uren noch durch Alkalien in nat√ľrlich vorkommenden Konzentrationen, auch nicht durch Enzyme (Fermente als Katalysatoren f√ľr die biochemischen Vorg√§nge) und auch nicht durch sonst etwas.
1928 verhalf Edens, damals renommiertester deutscher Herzspezialist, der intraven√∂sen Strophantinbehandlung zum Durchbruch. Strophantin wurde zu dem Arzneimittel, mittels dessen die √Ąrzte in Deutschland die intraven√∂se Injektion erlernten. Edens verwandte Strophantin intraven√∂s und rektal (durch den After), und zwar sowohl f√ľr Links- wie f√ľr Rechtsherzinsuffizienzen.

In der Folgezeit setzten sich die f√ľhrenden deutschen Herzkliniker, darunter Siebeck und Volhard, f√ľr Strophantin als das Digitalis √ľberlegene Herzglykosid ein, und zwar nachdr√ľcklich. Aschbrenner bezeichnete Edens Strophantinbehandlung als "Gro√ütat der Inneren Medizin, vergleichbar der Insulinentdeckung".

Mehr als die Linksherz- wurden die Rechtsherzinsuffizienzen behandelt, und zwar mit einer durchschnittlichen Dosis von 0,25 mg. Edens verwendete auch kleinere intraven√∂se Dosen, etwa 0,0625 mg (1/6 Milligramm) mit protektiv (sch√ľtzender) antistenokardischer Wirkung, allerdings ohne positiv inotrope, also positive Wirkung auf die Kontraktilit√§t des Herzmuskels, allerdings auch ohne negative inotrope Wirkung auf die Kontraktilit√§t und damit auf die Pumpleistung des Herzmuskels, wie es bei Betablockern, Barbituraten und Morphinen der Fall ist.

1936 wies H. H. Meyer nach, dass bei Einnahme von Strophantin keine Spuren des Herzmittels in den F√§zes (Stuhlgang) zu finden sind: mithin keine Verdachtsmomente daf√ľr, die den Standpunkt rechtfertigen w√ľrden, Strophantin werde durch den Darm nicht resorbiert.

1937 fand Gollwitzer heraus, dass Strophantin den Sauerstoffverbrauch des Herzens steigert.

1941 behandelte Kroetz stark √∂demat√∂se Rechtsherzinsuffizienzkranke (√∂demat√∂s = in Form eines &√Ėuml;dems: massive Ansammlung nicht gerinnender Fl√ľssigkeit z. B. in den unteren Beinen oder der Lunge) mit stark erh√∂htem Strophantinbedarf parenteral (√ľber den Darm) mit stark unterdosierter Strophantinmenge unvorteilhaft mit Z√§pfchen. Trotz dieser schlecht gew√§hlten Verabfolgungsweise waren seine Behandlungserfolge 15 mal h√∂her als ohne Strophantingaben und nur halb so niedrig wie mit √ľblicher intraven√∂ser Strophantinbehandlung.

1942 ermittelte Gremels eine Sauerstofffsparwirkung durch Strophantin.

1943 betonte Sarre, Sch√ľler und Kliniknachfolger Volhards, den grunds√§tzlichen Wirkunterschied zwischen Strophantin und Digitalis. Da perorales (durch den Mund verabreichtes) Strophantin im Gegensatz zum intraven√∂s applizierten vorz√ľglich nur auf Linksherzinsuffizienzen wirkt, nicht aber ausreichend auf hydropisch dekompensierende Rechtsherzinsuffizienzen (also mit der Symptomatik der Wasseransammlung im Gewebe verlaufen), entstand kurioserweise das wissenschaftliche M√§rchen, orales Strophantin sei wirkungslos. Man schloss in interessierten Kreisen messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf: ein nicht sehr seltenes Ph√§nomen.

1943 erkl√§rte Edens in der nun schon 3. Auflage seiner Digitalis-Fibel, dass die Zeit kommen werde, in der man die Unterlassung der Strophantinbehandlung als Kunstfehler verurteilen werde.

1944 starb Edens. 1945 endete bekanntlich die globale Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Am deutschen Wesen, auch nicht am deutschen Gesundheitswesen, sollte nun nach dem Willen der Sieger- und Besatzungsm√§chte niemand mehr genesen. Unter amerikanischem Einfluss ging die Anwendung und damit auch das Wissen um ihren therapeutischen Nutzen f√ľr Herzkranke nach und nach verloren, obwohl einige Kliniken weiterhin Strophantin intraven√∂s in gro√üem Umfang, sogar vorbeugend als Infarktprophylaxe, anwendeten.

1947 setzte der Stuttgarter Internist Berthold Kern die Erforschung von Strophantin und seiner Anwendungsm√∂glichkeiten fort und hob die medizinischen Erkenntnisse weit √ľber das zuvor Erreichte hinaus.

1948 schlug Kern die perlinguale Anwendung (durch die intakte Zungenschleimhaut hindurch) von Strophantin vor.

1949 folgte die Pharmafirma Boehringer Kerns Vorschlag und gab Strophoral in Tablettenform heraus. Strophoral wurde umfangreich verordnet und verwendet.

Im selben Jahr gab Boehringer die von Kern verfasste Brosch√ľre "Die Linksinsuffizienz" heraus. Darin wird der Leser √ľber die Besonderheiten und √ľber die Erfolge mit Strophoral informiert.

1951 publizierte Kern √ľber die orale Strophantin-Behandlung in Buchform. Boehringer Mannheim gab eine Studienreihe "F√ľr und wider die orale Strophantin-Therapie" heraus. In ihr kamen namhafte Kliniker zu Wort.

1954 best√§tigte Professor Max Halhuber als erster Universit√§tskliniker der Nachkriegszeit die positive gute Wirkung von Strophoralin einem Aufsatz in der Zeitschrift "Medizinische Klinik".

1955 traten in den USA Todesf√§lle infolge von √§rztlichen Behandlungsfehlern in Form √ľberdosierter intraven√∂ser Injektionen von 1 mg Strophantin auf. Die Folge dieser in der √Ėffentlichkeit falsch dargestellten und in Sensationsmanier aufgebauschten Todesf√§lle war eine generelle Abwendung von Strophantin und die Beschr√§nkung auf Digitalis. Dass die bedauerlichen Todesf√§lle die direkte Folge √§rztlichen Versagens war, wurde in der Pressekampagne unterschlagen. Strophantin wurde zugunsten von Digitalis und anderen Therapeutika in Amerika aus dem Feld geschossen. Eine Kampagne gegen Strophantin sollte bald auch in Deutschland gestartet werden. Dahinter verborgen: Pharmainteressen und die Verteidigung wissenschaftlicher Irrt√ľmer von Medizinern, die davon beseelt waren, nur die Meinungsgegner irrten.

1969 formierte sich die Front der Schulkardiologie gegen Strophantin, als Kern in seinem Buch "Der Myokardinfarkt" das seit 1776 bestehende Modell √ľber die Ursache des Herzinfarktgeschehens durch eine neue Theorie ersetzen wollte: Nicht Arteriosklerose (Arterienverkalkung mit Ver√§nderungen der Gef√§√üwand, die durch arteriosklerotische Plaques die Verengung der Gef√§√üdichtung zur Folge haben) f√ľhre zur Blutstromunterbrechung in den Herzkranzgef√§√üen oder anderswo in einer Koronararterie durch Thrombus oder Embolie und damit infolge Sauerstoffmangels zur Entstehung von Nekrosen (Absterben von Herzmuskelgewebe als Folge einer √∂rtlichen Stoffwechselst√∂rung). Vielmehr sei der Verschluss der Herzkranzarterien durch eine Thrombose Folge des Herzinfarkts und der Herznekrosen und nicht seine Ursache: Nirgends gebe es Endarterien im Herzmuskel. Seine Ern√§hrung und Sauerstoffversorgung erfolge aus dem Netz, ungest√∂rt selbst bei einem Verschluss der einen oder anderen Netzmasche. Ursache des Absterbens von Herzmuskelgewebe sei vielmehr eine √úbers√§uerung des Herzmuskels, die zur Nekrotisierung von Herzmuskelgewebe (Absterben von Herzmuskelgewebe), zur Herzschw√§che oder pl√∂tzlichen Herztod f√ľhre. Diese Myokardkrankheiten lassen sich durch Strophantingaben gr√∂√ütenteils verhindern beziehungsweise erfolgreich behandeln. Dadurch werde dem Infarkt, auch dem Reinfarkt, nach bereits erlittenem Infarkt vorgebeugt und Herznekrosen verhindert.

1970 legte Dr. Berthold Kern eine Statistik aus seiner eigenen Praxis √ľber 15.000 mit Strophantin behandelten F√§lle vor, von denen keiner einen Reinfarkt erlitt.

Mit zwei Vortr√§gen zum Thema Infarktverh√ľtung durch Strophantin im Deutschlandfunk forderte Kern die Schulkardiologen m√§chtig heraus. Wissenschaftslehre und Praxis hatten einen gro√üen Konflikt. Die Absage der Rebellen an die 200 Jahre alte √úberzeugung der gesamten Schulmedizin, die Koronarthrombose l√∂se den Herzinfarkt und dieser den Tod von Herzmuskelgewebe aus, gepaart mit dem Konzept einer oralen Strophantin-Therapie mit der Verhei√üung, mit dieser auch noch Herzinfarkte und andere Herzkrankheiten verhindern und erfolgreich und sehr einfach, auch preiswert, n√§mlich ambulant - behandeln zu k√∂nnen, dies alles war zuviel, um von der orthodoxen Kardiologie akzeptiert zu werden.

1971 luden die Verfechter der orthodoxen Koronartheorie Dr. Kern und weitere Kardiologen aus den Reihen der neu gegr√ľndeten Gesellschaft f√ľr Infarktbek√§mpfung zu einem wissenschaftlichen Disput ein. Am 19. November 1971 trafen sich die deutschen Herzspezialisten im Heidelberger H√∂henrestaurant "Molkenkur". Aus dem Treffen von Berufskollegen wurde kein fruchtbarer wissenschaftlich ernst zu nehmender Disput unter der Fragestellung: K√∂nnen wir ‚Äď die Eliten ‚Äď mit den neuen Erkenntnissen Kerns etwas f√ľr die Gesundheit unserer Bev√∂lkerung tun? Aus dem Treffen wurde in den Worten Kaegelmanns "eine Strafaktion" der konservativen Kardiologen "nach dem Schema mittelalterlicher Inquisition". Sie f√ľhlten sich in ihren Interessen bedroht und ihrer Ehre verletzt. Denn mit Kerns Kernsatz, dass orales Strophantin den Herzinfarkt, Killer Nummer 1 unter den Volkskrankheiten, sicher verh√ľte, sahen sie einen ungeheuerlichen Vorwurf: Sie behandelten ihre Patienten falsch, weil sie ihnen Strophantin vorenthielten. Fortan ging es nicht mehr um medizinischen Fortschritt in der Behandlung von Herzkranken durch Strophantin und die allgemeine Nutzbarmachung in Jahrzehnten entstandenen Wissens durch den gr√∂√üten Lehrmeister: die Erfahrung durch Beobachtung. Es ging darum, dass die √Ąrzte in aller Welt den von Dr. Berthold Kern aus kollegialer R√ľcksichtnahme nie ausgesprochenen Vorwurf der bewussten Falschbehandlung nicht auf sich sitzen lassen wollten.

Die Schulmedizin begann eine Kampagne, die sie auf ihren eigenen und von der Pharmaindustrie abgeleiteten √∂ffentlichen Einfluss st√ľtzten. Die Anregung von Prof. Ulrich Gottstein, Frankfurt, an die Kontrahenten, man solle die Streitfragen mit wissenschaftlichen Methoden kl√§ren, wurde "nach allem, was an Behauptungen und Beleidigungen durch die Massenmedien gegangen sei", ausgeschlagen und nach den Worten von Prof. Gotthard Schettler, Heidelberg, als Zumutung angesehen.

Strophantin wurde mit falschen Argumenten in Verruf gebracht. Sie sitzen in den K√∂pfen der meisten Kardiologen fest, darunter das immer wieder nachgeplapperte, oral verabreichtes Strophantin werde nicht ausreichend resorbiert, um als Herzglycosid zu wirken. Boehringer Mannheim stellte die Produktion von Strophoral ein. Die Gesundheitspolitik schaute nicht hin, welchen Segen - auch f√ľr die Gesellschaft durch Entlastung der Sozialkassen - die kunstgerechte Anwendung von Strophantin f√ľr ein un√ľberschaubares Heer von Betroffenen jetzt und in der Zukunft entfalten k√∂nnte. Die Gleichg√ľltigkeit der Politiker ist schon ver√§chtlich, die sie gegen√ľber den Menschen und dem Gemeinwohl an den Tag legen. Ihre Verantwortung erwies sich bisher im Fall Strophantin und Herzinfarktverh√ľtung als eine Scheinverantwortung.

Zum Gl√ľck gilt: Wer heilt, hat Recht. Zum Gl√ľck gilt: Die Wahrheit hat sich noch immer durchgesetzt, wie viele Umwege sie auch gehen muss.

Zur√ľck zur Chronologie:

1972/73 ver√∂ffentlichen Manfred von Ardenne und H. G. Lippmann in den Cardiologischen Bulletins einen Aufsatz √ľber den Beginn der Schutzwirkung bei oraler Applikation: Perlinguale Gaben von Strophantin wiesen eine sehr hohe Resorption auf und seien daher zur Infarktprophylaxe und Schnelltherapie von Myokardinfarkten in Notsituationen vor der M√∂glichkeit der Realisierung √§rztlicher Hilfe geeignet. "Aus den wieder gegebenen Messreihen folgt, dass mit perlingualer Gabe nach angegebener Vorschrift das Strophantin vom Patienten selbst in der Stunde der Not mit guter und sicherer Wirkung applizierbar ist."

1973 wies der schwedische Kardiologe Ehrhardt durch Einlagerung eines Kontrastmittels nach, dass Koronarthrombosen in allen F√§llen nach der Herzmuskelnekrose und nicht vorher entstehen.

1976 ver√∂ffentlichte die Medical Tribune in Nr. 44 eine Stellungnahme Manfred von Ardennes zur Frage der Resorption des Wirkmittels, nachdem die Kritiker diese Frage wieder aufgeworfen hatten: "Es liegt eine gewisse Tragik darin, dass Herr Greef... die perlingual gegebene Strophantinmenge nur zu einem sehr kleinen Teil in Blutkreislauf und Organismus wieder fand, weil er mit seinen Messungen zu sp√§t nach Gabe begann und zu fr√ľh vor Ausscheidung aufh√∂rte. So kam er... zu dem falschen Resultat, dass es lingual (√ľber die Zungenschleimhaut) nur zu 1-2 % resorbiert wird. Aus direkten Messungen nach perlingualer Gabe von Tritium-markiertem g-Strophantin, die wir schon eine Minute nach Gabe begannen, ergab sich u. a.:
1. Die Resorption beträgt 70 % und mehr.
2. Nur etwa 3 Minuten nach Gabe besteht eine hohe Konzentration im Blutkreislauf (Wiederfindung!). Schon nach 10 Minuten ist die Konzentration in Folge der ungew√∂hnlich schnellen Evasion (Eliminationsvorgang, der zur Verringerung des Wirkstoffs f√ľhrt) aus dem Kreislauf auf etwa 1/500 abgesunken (Nichtwiederfindung!)... "

1981 berichtete der Bergwerkarzt Johannes Grabka √ľber das Ergebnis der Schnelltherapie stenokardischer Herzanf√§lle (Angina pectoris)mit perlingualem Strophantin (Zerbei√ükapseln) durch ausgebildete Helfer in der Schachtanlage Westerholt-Polsum in Gelsenkirchen. Traten von 1972-1974 unter 229 Herzanf√§llen 11 Todesf√§lle auf, so waren es von 1975-80 unter der Strophantin-Schnelltherapie null Todesf√§lle.

Im selben Jahr berichtete die Strodival-Hersteller-Firma Herbert, Wiesbaden, √ľber 3.645 schriftliche √Ąu√üerungen praktizierender √Ąrzte √ľber ihre Erfahrungen mit dem Strophantin enthaltenden Medikament Strodival: 3.552 Stellungnahmen, das sind 98 %, waren eindeutig positiv. 93 - zwei Prozent - fielen eingeschr√§nkt positiv aus. Eine negative Stellungnahme gab es nicht.

1984 untersuchten G. G. Beltz und andere im Institut f√ľr Kardiovaskul√§re Therapie in Wiesbaden und B. Schneider, Professor der Biometrie-Abteilung der Medizinischen Hochschule Hannover mit klinisch-pharmakologischen Methoden die unterschiedlichen Strophantin-Wirkungen. Die durchgef√ľhrten Experimente best√§tigten die gro√üe Therapiebreite perlingual applizierten Strophantins und seine Risikoarmut.

Im selben Jahr ver√∂ffentlichte der Industrielle in der Recyclingbranche und Infarktpatient Erich Klimanek ein popul√§res Buch "Wer informiert ist, lebt l√§nger!". Darin nimmt die Bedeutung des Wissens um die Vorbeugung und Behandlung mit Strophantin eine hervorragende Stellung ein.

Der Arzt R. E. Dohrmann informiert im selben Jahr 1984 √ľber die positive Wirkung kombinierter Behandlung mit Strophantin und Pentoxyfillin (Firmenname Trental), das die Erythrozytenflexibilit√§t verbessert (erm√∂glicht den Durchtritt roter Blutk√∂rperchen durch extrem d√ľnne Poren und beeinflusst die Flie√üeigenschaft des Blutes). 122 Patienten waren nach einer Woche, 22 weitere nach zwei Wochen "vollst√§ndig beschwerdefrei".

1985 berichteten Professor B. Schneider und Hans Salz, Lehrbeauftragter f√ľr Allgemeinmedizin der Universit√§t Bonn, √ľber das Ergebnis einer nach strengen Kriterien durchgef√ľhrten placebokontrollierten doppelblinden Praxisstudie √ľber die Wirkung perlingual applizierten g-Strophantins an 30 Patienten mit typischer Angina pectoris und typischem pathologischem EKG-Befund. Es ergab sich ein signifikanter positiver Therapieeffekt durch Strophantin.

Im selben Jahr publizierte Josef Herrmann, der als Chemiker Strodival entwickelte und viele Jahre betreute und √ľberwachte, √ľber den Versuch, "eine sich schl√ľssige und in der Empirie (Wirklichkeit) bestens bew√§hrte Therapie mittels des wissenschaftlich irrelevanten Resorptionsbegriffes √ľber Jahrzehnte immer wieder zu diskreditieren".

Hans Nieper, der den amerikanischen Pr√§sidenten John F. Kennedy behandelt hatte, schreibt in seinem 1985 ver√∂ffentlichten Buch "Revolution in Medizin und Gesundheit": "Es liegt an der Orthodoxie der Lehre und der vorherrschenden Methode, die es verhindern, mit dem Geld, welches das Volk aufbringt, die dr√ľckenden Probleme einer L√∂sung n√§her zu bringen. Ein klassisches Beispiel daf√ľr ist die Herausgabe der so genannten Greiser-Liste, in der eine Reihe von deutschen Hochschullehrern lebenswichtige, unersetzbare Medikamente f√ľr die Herzbehandlung und zur Verh√ľtung des Herzinfarktes als unbrauchbar erkl√§ren, weil sie diese nicht anerkennen. Ein √úbergriff in die von der Verfassung garantierte Freiheit der Wahl, wie er krasser und reaktion√§rer nicht sein k√∂nnte. Nat√ľrlich wird das Verdikt √ľber Medikamente ohne jedwede praktische eigene Erfahrung der dort beteiligten Hochschullehrer ausgesprochen."

Es handelt sich um so genannte "Mietm√§uler". Sie jubeln Medikamente f√ľr ihre Auftraggeber von der Pharmaindustrie hoch, andere - unliebsame - reden und schreiben sie kaputt. Ihr unw√ľrdiges Motto vom ethischen Standpunkt: wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

"Aus der Geschichte war schon fr√ľher √Ąhnliches bekannt", schreibt Hans Nieper in seinem Buch. "Es f√ľhrte immer zur Disqualifikation der Verdammer, nicht der verdammten Medikamente."

1988 gab R. Ellinger eine gedr√§ngte √úbersicht √ľber g-Strophantin peroral. Darin sind die wichtigsten wissenschaftlichen Arbeiten und die Bestandteile der komplexen Gesamt-Herz-Pr√§vention √ľbersichtlich angef√ľhrt. Sie enth√§lt den Hinweis, dass g-Strophantin nur innerhalb von 30 Minuten pr√§ventiv wirken kann. Danach sind die Mikrozirkulationsst√∂rungen mit √úbergang in die Myokardnekrose irreversibel. Das bedeutet, dass Infarktgef√§hrdete die Zerbeisskapseln unterwegs mit sich tragen m√ľssen.

Im selben Jahr ver√∂ffentlichte Dohrmann seine kritischen Anmerkungen zur Wirksamkeit von g-Strophantin:
"Bis Mitte des vorigen Jahrhunderts war Strophantin im deutschsprachigen Raum allgemein anerkannt und weit verbreitet. Demgegen√ľber hielt Strophantin im angloamerikanischen Sprachraum und Frankreich keinen nennenswerten Einzug in die Herztherapie... Es ist denkbar, dass patriotische Neigungen dazu beitrugen. Wie nicht selten wurden mit der Zuwendung zur angloamerikanischen Sph√§re bew√§hrte eigene Methoden all zu schnell als obsolet deklariert... . So wurden an einer bekannten westdeutschen Universit√§tsklinik von einem sich selbst als bedeutend deklarierten kardiologischen Ordinarius die Anwendungen von Strophantin kategotisch verboten... 

Strophantin besitzt eine kardioprotektive Wirkung und bereichert die therapeutische Palette des Arztes...
Vorteile von Strophantin:
1. Keine Kontraindikationen...
2. keine Interaktionen zu anderen erforderlichen Medikamenten bekannt. Auch... Digitalisierung f√ľhrt zu keiner toxischen √úberdigitalisierung.
3. Die von weniger als 10% angegebenen Nebenwirkungen von perlingual genommenem Strophantin in Form von Zahnfleischreizungen sind unbedeutend, ebenso... die teilweise leichte laxierende (abf√ľhrende) Wirkung...".

1989 entdeckten R. J. Adams und T. Powell zwei verschiedene Rezeptoren (Empfangsstationen einer Zelle oder eines Organs f√ľr spezifische Reize) im Herzmuskel, die auf verschieden starke Konzentration unterschiedlich ansprechen. Dadurch scheint die verschiedenartige Strophantinwirkung... zustande zu kommen: inotrope (mit Wirkung auf die Leistungsf√§higkeit oder verbesserte Kontraktilit√§t des Herzmuskels) durch h√∂here Dosen des Medikaments, protektiv-antistenokardische (bei Angina pectoris sch√ľtzende) durch niedere Dosen, wobei die Dosierung von der Applikationsform induziert (vorgegeben) ist.

1991 riet Kaegelmann dem Chemiker der Farbwerke Hoechst Walter D√ľrsch zur Strodival-Therapie. Er war durch die H√∂lle seiner Herzerkrankung gegangen, hatte mehrere Herzinfarkte durchgemacht und Byp√§sse gelegt bekommen. Ging es D√ľrsch w√§hrend der langen Behandlungszeit ohne Strophantin immer schlechter, trat unter der Behandlung mit Strodival eine rasch fortschreitende Besserung ein. Aus Dankbarkeit verfasste der Naturwissenschaftler D√ľrsch eine 867seitige, zweib√§ndige Buchdokumentation √ľber seine Geschichte und das "g√∂ttliche" Strophantin.

(Friedrich Lautemann)

 

[1.MRC]