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Vitamin C

Der Alleskönner

Die Nummer 1 unter den Vitaminen!

Wer kennt es nicht? Vitamin C! Die meisten verbinden das Thema ‚ÄěVitamine‚Äú direkt mit Vitamin C. Die Natur setzt diesen Allesk√∂nner √ľberall im K√∂rper ein:

¬∑       in rund 15.000 Stoffwechselabl√§ufen ist Vitamin C aktiv

¬∑       im Immunsystem l√§uft nichts ohne Vitamin C

¬∑       als Feuerwehr gegen freie Radikale ist Vitamin C allgegenw√§rtig 

Warum hat die Natur Vitamin C ausgewählt?

Ganz einfach: Vitamin C l√§sst sich leichter herstellen als alle anderen Vitamine. Pflanzen und Tiere stellen es einfach selbst aus Fruchtzucker her, und der ist als Rohstoff immer vorhanden. Noch 2 kleine biochemische Schritte folgen, und Vita-min C ist fertig. Kein Wunder also, dass die Evolution dieses Vitamin ausgew√§hlt hat, um es √ľberall im Stoffwechsel und als Antioxidant einzusetzen.

Mensch und Affe brauchen Vitamin C aus Pflanzen

Bevor Sie jetzt zur Zuckerdose greifen, die schlechte Nachricht: Von allen Tieren k√∂nnen nur der Mensch und der Affe sowie ein paar rare Exoten kein Vitamin C mehr selbst produzieren. Durch eine Ver√§nderung an den Genen sind wir auf das Vitamin C aus Pflanzen angewiesen. Im Urwald macht das wenig aus, denn Affen vertilgen enorme Mengen an Vitamin-C-haltigem Gr√ľnzeug. In der heutigen High-Tech-Zivilisation sieht es mit dem Vitamin-C-Nachschub dagegen d√ľster aus. Durch Lagerung, weltweiten Transport und Kochen gehen fast 90% des urspr√ľngli-chen Vitamin C verloren.

Der Steinzeitmensch bekam etwa 40-mal mehr Vitamin C, als wir heute aufneh-men. Das hat sp√ľrbare Folgen. Durch Vitamin-C-Mangel ist die Infektabwehr bei vielen Menschen nicht optimal. Haben Sie schon einmal ein Reh mit Schnupfen gesehen? Kaum, nicht wahr! Das ist nur ein Beispiel f√ľr den Allesk√∂nner Vitamin C. Was Vitamin C noch f√ľr Sie tun kann, sehen Sie weiter untenstehend!

Vitamin C hilft anderen Antioxidantien

Auch bei den Antioxidantien gibt es eine Aufgabenteilung. Vitamin C f√§ngt die frei-en Radikale in allen w√§ssrigen Teilen in und um die Zellen ab. Vitamin E und die Karotinoide haben dagegen in den fetthaltigen Zellteilen ihren Arbeitsplatz. Vita-min C unterst√ľtzt auch andere Antioxidantien. Es √ľbernimmt z.B. freie Radikale von Vitamin E und hilft so, Vitamin E einzusparen. Dadurch wird Vitamin C zu ei-nem der wichtigsten Radikalf√§nger im K√∂rper.

Vitamin C (Ascorbins√§ure) ‚Äď die Hauptfunktionen:

als Antioxidant

       in allen w√§ssrigen Zellen wirksam:

       sch√ľtzt Zellteile, Organe, andere Vitamine, Eiwei√übausteine vor freien Radi-    kalen

Als Alleskönner im Stoffwechsel

       beteiligt an 15.000 Stoffwechselabl√§ufen:

       aktiv in der Hormonproduktion,

       beteiligt an der Produktion von Nervenbotenstoffen,

       wichtig f√ľr die Herstellung von Kollagen f√ľr Bindegewebe, Sehnen,         Knochen,

       aktiv in der Fettverbrennung, da an der Bildung von Carnitin beteiligt, f√∂r-       dert die Eisenaufnahme im K√∂rper,

       aktiviert Fols√§ure

Als Schadstoffentsorger

      aktiviert die Entgiftung der Leber, die Schadstoffe im Blut filtert,

       bindet sich an Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und andere Schadstoffe,  verhindert die Umwandlung von Nitraten in krebserregende Nitrosamine

Wie viel brauchen Sie, um Ihre Augen zu sch√ľtzen?

100 Milligramm, 200 Milligramm oder mehr? Ein Teil des Vitamin C wird ab 200 Milligramm ausgeschieden. Vitaminkritiker meinen, man w√ľrde so nur f√ľr einen teuren Urin sorgen. Die Wahrheit sieht nat√ľrlich anders aus: Je mehr Vitamin C Sie zus√§tzlich aufnehmen, desto mehr sammelt sich auch in der Augenlinse und der Tr√§nenfl√ľssigkeit an. Bei einer t√§glichen Aufnahme von bis zu 1000 Milli-gramm Vitamin C steigt der Vitamin-C-Gehalt Ihrer Augenlinsen noch an! Wir em-pfehlen auch deswegen mindestens 1000 Milligramm Vitamin C t√§glich einzuneh-men! Im Vergleich zur DGE-Empfehlung von 100 Milligramm k√∂nnen Sie damit den sch√ľtzenden Vitamin-C-Gehalt im Auge verdreifachen.

Behalten Sie den Durchblick

In 10 Vitamin-Studien mit insgesamt 80.000 Teilnehmern lie√ü sich der Altersstar um 40 bis 50% vermindern. Bei einer zus√§tzlichen Einnahme von Vitamin C √ľber 10 Jahre verringerte sich die Linsentr√ľbung sogar um 83% gegen√ľber den Stu-dienteilnehmern, die kein Vitamin C einnahmen. Mit Vitamin C behalten Sie also den Durchblick!

Vor allem Diabetiker und Raucher sollten mehr Vitamin C einnehmen. Ihre Vita-min-C-Blutwerte sind um 40% niedriger, ihr Risiko, Augenschäden davonzutra-gen, ist deshalb 3-mal höher.

Neutralisieren Sie Nitrate

Viele Menschen setzen heute Wasserfilter gegen Nitrate im Wasser ein. Sie gelangen √ľber D√ľngemittel in Gem√ľse und in Trinkwasser. Wurst wird Nitritp√∂kelsalz (E 205 - E 252) zugesetzt. Raucher nehmen durch Zigaretten eine 4-fache Nitratmen-ge auf. Nitratverbindungen werden f√ľr 60 bis 90% der umweltbedingten Krebsar-ten verantwortlich gemacht ‚Äď im Tierversuch wirken Nitratverbindungen zu 90% krebsausl√∂send.

60 bis 150 Milligramm Nitrate nehmen wirt√§glich auf. Nitrate an sich sind nicht krebsausl√∂send,  sondern die daraus entstehenden Nitrosamine. Vitamin C nun verhindert zuverl√§ssig die Umwandlung von Nitraten in krebsausl√∂sende Nitrosa-mine. Je mehr zus√§tzliches Vitamin C ausschlie√ülich f√ľr diesen Einsatz zur Ver-f√ľgung steht, desto besser. Das ist ein wahrer Grund, warum wir insgesamt eine Zufuhr von 1000 bis 2000 Milligramm Vitamin C am Tag empfehlen. Damit tra-gen wir der erh√∂hten Schadstoffbelastung Rechnung.

Fördern Sie die Ausscheidung von Schadstoffen

Mit Vitamin C k√∂nnen Sie auch die Ausscheidung von Quecksilber und Blei akti-vieren. Quecksilber kommt vor allem aus Amalgamplomben in den K√∂rper und wird dann im Gehirn f√ľr 20 Jahre gespeichert. Wenn 8 Ihrer Z√§hne mit Amalgam gef√ľllt sind, nehmen Sie automatisch etwa 10 Milligramm Quecksilber pro Tag auf.

Blei stammt vor allem aus Abgasen und aus Tabakrauch. Die Bleiwerte im Blut von Rauchern können mit 1000 Milligramm Vitamin C um 81% gesenkt werden. Raucher haben leider häufig um 40% zu niedrige Vitamin-C-Blutwerte. Der Grund ist, dass das vorhandene Vitamin C in der Lunge mobilisiert wird, um dort die Schadstoffe und die freien Radikale aus dem Zigarettenrauch abzufangen.

Verheißungsvoll: Vitamin C halbiert

die Krebshäufigkeit!

Gladys Block vom nationalen amerikanischen Krebsforschungsinstitut stellte eine Zusammenfassung von 47 Studien √ľberzus√§tzliches Vitamin C und Krebs vor. Bei 34 Studien wurde die Krebsh√§ufigkeit vermindert:

¬∑       8 Studien zu Mund- und Speiser√∂hrenkrebs

¬∑       6 Studien zu Magenkrebs

¬∑       5 Studien zu Lungenkrebs

¬∑       4 Studien zu Bauchspeicheldr√ľsenkrebs

¬∑       4 Studien zu Geb√§rmutterkrebs

¬∑       4 Studien zu Darmkrebs

¬∑       3 Studien zu Enddarmkrebs

Brustkrebs bei Frauen

In der 1996 ausgewerteten Iowa-Frauenstudie (mit 34.000 Frauen) senkten 500 Milligramm Vitamin C das Brustkrebsrisiko um 21% gegen√ľber Frauen, die kein zus√§tzliches Vitamin C einnahmen!

Länger leben mit Vitamin C

Länger leben, das ist keine Alchemie. ZusätzlicheAntioxidantien senken die Häu-figkeit von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das zahlt sich in längerer Lebenszeit aus. Wie viel genau? 2 Studien geben Aufschluss, was Vitamin C betrifft:

¬∑       eine Langzeitstudie an 11.000 Amerikanern zeigt: 800 Milligramm zus√§tzli-ches Vitamin C gegen√ľber einer zus√§tzlichen Dosis von 50 Milligramm Vita-min C erh√∂hten die Lebenserwartung um 5 Jahre.

¬∑       eine im Jahr 2001 abgeschlossene Studie misst die Vitamin-C-Blutwerte von 20.000 Briten zwischen 49 und 71 Jahren:Je h√∂her die Vitamin-C-Blut-werte sind, desto geringer war die Sterblichkeit. Die Menge Vitamin C, die schon in  50 Gramm Obst enthalten ist, f√ľhrt zu einem R√ľckgang der Sterbe-h√§ufigkeit um 20%. An diesem Effekt sind nat√ľrlich alle Antioxidantien mit beteiligt. 

Das empfehlen Wissenschaftler

Nach Meinung vieler Wissenschaftler sindt√§glich 300 Milligramm Vitamin C diesch√ľtzende Minimaldosis gegen freie Radikale. Die zus√§tzliche Entsorgung von Schadstoffen wie Nitraten ist in dieser Zufuhr noch nicht ber√ľcksichtigt.

Bei einer Umfrage des Magazins ‚ÄěPrevention‚Äú nahmen 90% der namhaften Ern√§h-rungswissenschaftler in den USA selbst zwischen 1000 bis 3000 Milligramm zu-s√§tzliches Vitamin C pro Tag ein!

 

Vitamin-C-Streuer

 

Vitamin C geh√∂rt auf den Tisch ‚Äď z.B. im Salzstreuer! Es verhindert den rasanten Vitaminverlust von Salaten, da Vitamin C andere empfindliche Vitamine, wie z.B. Fols√§ure, sch√ľtzt.

 

Vitamin C sch√ľtzt Ihren Magen vor krebsf√∂rdernden Substanzen aus Gebratenem und vor anderen Schadstoffen.

 

Kleinere Mengen Vitamin-C-Pulver werden zu 95% aufgenommen und sind magenvertr√§glich. W√ľrzen Sie M√ľsli, Saft, Salate und Gebratenes, mit etwas Vitamin C, dem Schutzpatron Ihrer Zellen!

 

Wenn erste Erkältungssymptome auftreten . . .

. . . sollten Sie Ihr Immunsystem sch√§rfen. Die H√§lfte aller EU-B√ľrger ist im Winter erk√§ltet oder bekommt eine Bronchitis. Wie Sie aus der Werbung wissen, soll Vitamin C helfen, das zu verhindern. Aber: Wie gut hilft es tats√§chlich? Und in welcher Dosis?

Da Erk√§ltungen jeden betreffen, lohnt es, die Vitamin-C-Studien zu Erk√§ltungen genauer zu beleuchten. Haben Sie schon einmal dar√ľber nachgedacht, warum Tiere nie eine Erk√§ltung bekommen? Sie produzieren 20- bis 30-mal mehr Vi-tamin C im Darm, als die Deutsche Gesellschaft f√ľr Ern√§hrung den Deutschen zubilligt! Die von der DGE empfohlene Dosis von t√§glich 100 Milligramm Vitamin C bewahrt sie vielleicht vor Skorbut, aber sicher nicht vor einer Infektion mit Erk√§ltungsviren in der Stra√üenbahn. Besonders interessant ist die Tatsache, dass Tiere ihre Vitamin-C-Produktion bei einem Infekt um das 6-fache ankurbeln!

6-mal 1000 Milligramm Vitamin C im Abstand von je 1 Stunde!

Wenn Sie merken, dass sich bei Ihnen eine Erk√§ltung ank√ľndigt, sollen Sie sofort f√ľr die n√§chsten 6 Stunden jede Stunde 1000 Milligramm Vitamin C einnehmen. Vitamin C wird von Ihren Immunzellen aufgesogen und macht sie erst richtig aktiv. Weniger ist nicht wirksam!!

Das wurde erneut in einer Vitamin-C-Studie aus dem Jahr 2000 best√§tigt: 263 Stu-denten bekamen bei ersten Erk√§ltungssymptomen in den ersten 6 Stunden st√ľnd-lich 1000 Milligramm Vitamin C, danach 3-mal t√§glich 1000 Milligramm. Die Schnupfensymptome nahmen um 85% ab im Vergleich zu einer Gruppe, die nur 1-mal t√§glich 1000 Milligramm Vitamin C einnahm.

Die orthomolekulare Hausapotheke:

Machen Sie bei einem Infekt schnell Ihr Immunsystem wieder fit: Einhochwerti-ges Eiweiß (wie z.B. MAP) sowie hochdosierte Vitamin- und Mineralstoffpräparate gehören als Grundausstattung in jede Hausapotheke. Versetzen Sie so Ihr Im-munsystem in die Lage, eine Infektion schnell zu bekämpfen.

1.   Eiwei√ü

     Das hochwertigste Eiwei√ü ist MAP und wird ‚Äď im Gegensatz zu allen anderen      bekannten Eiwei√üprodukten zu 99% in weniger als 25 Minuten f√ľr den      Zellaufbau im menschlichen Blut aufgenommen und verwendet. Es hat das       perfekte essentielle Aminos√§urenanforderungsprofil f√ľr den menschlichen                      Metabolismus. Damit wird eine Form der Proteinsynthese in Gang gesetzt, die                    schneller und effizienter ist als bei allen anderen bekannten Eiwei√üquellen.

     Mit MAP erspart man sich die Belastung durch Stickstoffabbauprodukte und          MAP enth√§lt auch nahezu keine Kalorien. Studien aus dem Sportbereich ha-    ben ergeben, dass MAP im Zusammenhang mit k√∂rperlichen Training:

¬∑       dieProteinsynthese des K√∂rpers optimieren kann

¬∑       dieMuskelst√§rke optimieren kann

¬∑       dieMuskelausdauer optimieren kann

¬∑       dasMuskelvolumen optimieren kann

¬∑       f√ľr eine bessere und schnellere Erholung nach dem Training sorgen kann

¬∑       dieMenge an Laktat im Blut verringern kann

¬∑       dieIntensit√§t und Dauer der Verdauungsarbeit minimierenkann

2.   Vitamine

     Wenn Sie krank sind, sollten Sie mehrmals am Tag ein hoch dosiertes          Mul-     tivitaminpr√§parat einnehmen. Die wasserl√∂slichen Vitamine sind schnell ver-     braucht.

¬∑       3 x t√§glich als Multivitaminkapsel:

10 ‚Äď 50 mg Vitamine B1 ‚Äď B5,

400 ¬Ķg Fols√§ure, 1000 ¬Ķg B12

3 x täglich 1000 mg Vitamin C

2 x täglich 400 mg Vitamin E

3.   Mineralstoffe

¬∑       1 x 1000 mg Kalzium

     1 x 500 mg Magnesium

     1 x 200 ¬Ķg Selen

     2 x 30 mg Zink

Studien belegen:

Auf die Menge kommt es an!

Es liegen √ľber 60 Vitamin-C-Studien vor, die Wirkung von Vitamin C auf Erk√§l-tungen untersuchen. Viele davon konnten den positiven Einfluss nicht best√§tigen.

Bei einer Gesamtanalyse der Studien zeigte sich Folgendes:

¬∑       20 Studien, bei denen mehr als 5 Gramm Vitamin C bei Beginn einer Er-k√§ltung gegeben wurde, waren erfolgreich!

¬∑       2 Studien, bei denen 2 Gramm Vitamin C bei Beginn einer Erk√§ltung gegeben wurden, verminderten die Erk√§ltungsdauer immerhin um 26%.

¬∑       1 Studie, bei der 1 Gramm Vitamin C bei Beginn einer Erk√§ltung gegeben  wurde, verminderte die Erk√§ltungsdauer um 6%.

¬∑       Alle anderen Studien versagten!

Machen Sie nicht den Fehler der meisten Vitamin-C-Benutzer, die nur ein bis 2 Tabletten Vitamin C bei den ersten Anzeichen einer Erkältung nehmen. Das sind mit deutschen Produkten meist gerade einmal 600 Milligramm. Der Vitamin-C-Bedarf in den Immunzellen vervielfacht sich bei einer Virusinfektion.Unter 5 Gramm (bei einer akuten Infektion) ist da nicht viel zu machen. Hardliner neh-men sogar Vitamin C bis zur Durchfallgrenze. Die liegt bei etwa 15 Gramm.

Was braucht Ihr Immunsystem im Notfall?

Bei Grippe, Schnupfen, Infekt und allen anderen Krankheiten sowie nach Operati-onen verbrauchen Sie mehr Nährstoffe.

Alle Vitamine, Mineralstoffe und Eiwei√ü unterst√ľtzen das Immunsystem. Die B-Vi-tamine helfen beim Einbau von Eiwei√übausteinen, damit die Immunzellen sich schneller vermehren k√∂nnen. Die Antioxidantien, wie Vitamin C und E, sch√ľtzen die Immunzellen, die mit freien Radikalen auf Eindringlinge schie√üen. Unter spezi-ellen Mikroskopen kann man erkennen, wie Fresszellen Bakterien verschlingen und diese beschie√üen dann die Eindringlinge mit freien Radikalen so lange, bis sie auf-gel√∂st sind.

Vitamin C und E stabilisieren die Immunzellen

Die Fresszelle sichert sich selbst mit Vitamin E und C, damit sie nicht platzt. Die Immunzellen haben deswegen einen 40-fach höheren Vitamin-C-Gehalt als ande-re Blutzellen.

Nur wenn Fresszellen voll gesogen sind mit Vitamin C und gen√ľgend Vitamin E in ihren Zellw√§nden haben, k√∂nnen sie freie Radikale abschie√üen. Ohne Nachschub gleich am Anfang der Abwehrschlacht wird Vitamin C sehr schnell aufgebraucht, und sein Gehalt in den Immunzellen f√§llt stark ab. S√§ttigen Sie also Ihre Immun-zellen richtig mit Vitamin C, damit diese optimal arbeiten k√∂nnen.

Nutzen Sie die Erkenntnisse der Immunforschung

Noch vor 10 Jahren wussten die √Ąrzte und Wissenschaftler sehr wenig √ľber das Immunsystem. Aber die Erforschung der HIV-Infektion und der daraus resultie-renden Immunschw√§che (Aids) hat ein enormes Grundlagenwissen geschaffen, das heute f√ľr viele Erkrankungen n√ľtzlich ist. Die HIV-Studien zeigen, welchen Ein-fluss Vitamine auf das Immunsystem haben. Nutzen Sie diese neuen Erkenntnis-se, um Ihr Immunsystem mit Mikron√§hrstoffen fit zu machen.

Wie bereits beschrieben, kann man mittels eines hochaufl√∂senden Mikroskops er-kennen, wie eine FresszelleBakterien UND Viren verschlingt und diese dann mit freien Radikalen bombardiert! Bei HIV-Patienten m√ľssen t√§glich Milliarden von VIREN attackiert werden. Dabei richten freie Radikale entsprechend hohe Sch√§den an. Das kann man messen. Genau dasselbe passiert auch, wenn Sie eine Grippe (Grippeviren!) haben, Sie k√∂nnen die Fresszellaktivit√§t enorm anregen, wenn Sie dann gro√üe Mengen an Antioxidantien zuf√ľhren. Dasselbe gilt nat√ľrlich auch f√ľr die ‚Äěgefl√ľgelten‚Äú Viren ‚Äď siehe die Berichte √ľber den Vogelgrippe-Virus!

Antioxidantien f√ľr die VIREN ‚Äď Abwehr

Auch bei akuten Hepatitisinfektionen (wie Gelbsucht) werden Vitamin-C-Infusio-nen eingesetzt. Wie stark Antioxidantien die Schlagkraft des Immunsystems beein-flussen, zeigt sich bei der chronischen Hepatitis-B-Virusinfektion (Gelbsucht). Bei 5% der Patienten bekommt das Immunsystem die Virenvermehrung nicht in den Griff und bildet immerneue Hepatitisviren. Eine Studie aus dem Jahr 2001 zeigt, dass mit 300 Milligramm Vitamin E √ľber einen Zeitraum von 12 Monaten bei der H√§lfte der Patienten die Virenproduktion gestoppt werden konnte. Es waren keine VIREN mehr nachweisbar, und die Leberwerte normalisierten sich. In der Gruppe ohne Vitamin E schaffte dies kein Patient!

B-Vitamine f√ľr die Immunapotheke

Nicht nur die Antioxidantien, sondern auch B-Vitamine sind f√ľr ein schlagkr√§ftiges Immunsystem wichtig, da sie sehr stark an der Vermehrung von Immunzellen be-teiligt sind. B-Vitamine steuern den Eiwei√üeinbau und die Vervielf√§ltigung der DNA von Immunzellen. Der Verbrauch von B-Vitaminenerh√∂ht sich deswegen im-mer bei Infektionen. HIV-Patienten haben durch den verst√§rkten Bedarf daher fast immer zu niedrige Vitaminblutwerte, genau wie Patienten mit einer Grippe oder anderen Infektionen.

Vitamin C: Die Hitliste

90% des Vitamin C gehen durch Lagerung und Verarbeitung verloren. Eigentlich l√§sst sich nicht genau sagen, wie viel Vitamin C tats√§chlich auf ihrem Teller ist. Die unten angef√ľhrten Vitamin-C-Werte sind Durchschnittswerte von rohen, heimi-schen Lebensmitteln.

                                                                pro 100 g

           Paprika                                           138 mg

            Brokkoli                                          115 mg

           Rosenkohl                                       115 mg

            Gr√ľnkohl                                        105 mg

           Kiwi                                                  71 mg

            Erdbeeren                                         64 mg

            Apfelsine                                          49 mg

            Grapefruit                                         44 mg

           Zitrone                                              41 mg

Wie dramatisch sich ein Vitamin B12-Mangel auf das Immunsystem auswirkt, zeigt sich in einer Studie mit mehreren 100 HIV-Infizierten. In der Gruppe der HIV-Pa-tienten mit niedrigen Vitamin-B12-Werten erkrankten innerhalb von 9 Jahrendop-pelt so viele mit dem Vollbild der Immunschwächekrankheit (Aids) wie in der Gruppe der HIV-Patienten mit normalen Vitamin-B12-Werten.

Kampf den VIREN

Was können wir aus diesem Wissen der HIV-Forschung lernen?

¬∑       Das Immunsystem funktioniert immer n√§hrstoffabh√§ngig: Je besser es ver-sorgt ist, desto mehr Aktivit√§t kann es entfalten

¬∑       Der Bedarf an den Vitaminen C und E verzehnfacht sich bei Erkrankungen, um die Immunzellen ausreichend mit Antioxidantien zu panzern

¬∑       Der Eiwei√übedarf steigt um bis zu 30%, weil Immunzellen und Antik√∂rper verst√§rkt gebaut werden m√ľssen

¬∑       Der Bedarf an den anderen Vitaminen, die an der Eiwei√üsynthese und der Immunzellproduktion beteiligt sind, vervielfacht sich!

Ihr Immunsystem braucht also im Krankheitsfall kein Aspirin, sondern schnell verf√ľgbare N√§hrstoffe aus der orthomolekularen Hausapotheke!Richten Sie sich eine ein!

Auch hier hilft Vitamin C

Bei Allergien: Jeder 3. EU-B√ľrger ist betroffen!

Allergien sind Reaktionen des Immunsystems! Nicht nur auf Chemikalien, sondern auch auf harmlose Stoffe wie Pollen, Wolle, Hausstaub und Lebensmittel. Tr√§nen-de Augen, Schnupfen, Hautausschl√§ge und Migr√§ne sind nur einige der Symptome einer Allergie. Allergien sind h√§ufig eine √ľberschie√üende Reaktion eines schadstoff-belasteten Immunsystems, das dramatisch auf ganz normale Stoffe in der Umwelt reagiert. Im Verlauf der allergischen Reaktion wird ein Botenstoff ‚Äď das Histamin ‚Äď freigesetzt. Es l√∂st die Entz√ľndungssymptome wie Schleimhautschwellungen, tr√§-nende Augen und Juckreiz aus. Die meisten Medikamente gegen Allergien versu-chen, das Histamin zu hemmen (Antihistaminika). Doch leider haben diese Medi-kamente eine unangenehme Nebenwirkung: Man wird m√ľde. Vitamin C dagegen vermindert die Aussch√ľttung von Histaminen und reguliert zus√§tzlich den schnelleren Abbau des Histamins ‚Äď ohne Nebenwirkungen. Eine langfristige Vita-min-C-Einnahme kann Histamin um bis zu 38% senken! Deshalb werden 2 ‚Äď 5 Gramm Vitamin C bei Allergieneigung empfohlen. Bis zu 20% der Allergiker haben √ľbrigens zu niedrige Vitamin-C-Blutwerte!

 

Sch√ľtzen Sie sich vor Zellsch√§den und Schadstoffen

 

Den Allesk√∂nner Vitamin C brauchen Sie im Stoffwechsel f√ľr eine starke Immunabwehr, als Radikalf√§nger, zur Vorbeugung gegen Krebs und immer mehr zur Schadstoffentsorgung.

 

Eigentlich können Sie nie genug Vitamin C bekommen. Ich empfehle daher 1000 bis 2000 Milligramm Vitamin C am Tag, möglichst in Form von Tabletten mit zeitverzögerter Aufnahme.

Bei Asthma: Jedes 10. Kind hat es

Schon 9% der Kinder leiden heute unter Asthma. Besonders Kinder von Rauchern sind betroffen. Aber auch die Zahl der erwachsenen Asthmatiker hat sich durch Luftverschmutzung und Schadstoffe in den letzten 20 Jahren verdoppelt.

Vitamin C (Ascorbinsäure): Das empfehlen Experten

Tägliche Zufuhrempfehlungen im Vergleich:

Unteres Minimum lt. DGE ‚Äď f√ľr Erwachsene, 19 ‚Äď 65 Jahre                       100 mg

Oberer sicherer Bereich ‚Äď mit Vitaminpr√§paraten (nach Prof. Shrimpton)     2000 mg

9 Studien zu Asthma und Vitamin C zeigen dieVerminderung von Asthmaanf√§llen, wenn 1 bis 2 Grammzus√§tzlichesVitamin C dauerhaft eingenommen werden. Der Grund daf√ľr ist, dass dieses Vitamin besonders aktiv inLunge und Bronchien ist. Es senkt dort, wie auch bei anderen Allergien, die Histaminaussch√ľttung. Hista-min ist in den Bronchien daf√ľr verantwortlich, dass sie sich zusammenziehen und so eine Atemnot provozieren. Wird die Histaminproduktion herabgesetzt, bleiben die Bronchien weit. Daf√ľr sind jedoch st√§ndig hohe Vitamin-C-Spiegel erforder-lich.

Vitamin C ist außerdem an der Produktion von bronchienerweiternden Substanzen (Prostaglandine) beteiligt. So kann es die Inhalation von lästigen Asthmamitteln zum Teil ersetzen. Da Vitamin C langfristigdie Ausscheidung von Schadstoffen verbessert, vermindert es insgesamt die schadstoffbedingte Allergieanfälligkeit.

Nach Verletzungen und Operationen

In Wunden sammelt sich immer besonders viel Vitamin C an, denn dort ist es f√ľr die Neubildung von Kollagenfasern f√ľr neue Haut zust√§ndig. Vitamin C wird sofort aus dem Blut zu den Wunden mobilisiert. Die Vitamin-C-Blutwerte fallen deswe-gen nach Operationen um gut die H√§lfte ab. Je niedriger die Vitamin-C-Blutwerte schon vor der Operation waren, desto schlechter heilen die Wunden. 1000 bis 3000 Milligramm zus√§tzliches Vitamin C beschleunigen das Verschlie√üen des Ge-webes und die Narbenbildung. Mit Vitamin C kurbeln Sie nach Operationen, Ver-brennungen oder Verletzungen Ihre Kollagenproduktion an.

Bei schlechtem Fettabbau

Sie machen alles, um Gewicht zu verlieren, und werden trotzdem Ihr Fett nicht los? Es k√∂nnte an zu wenig Vitamin C und Eiwei√ü liegen. Vitamin C ist an der Pro-duktion von Carnitinbeteiligt, ein Eiwei√ümolek√ľl, das Fette in die Verbrennungs-√∂fen der Zellen transportiert. Dort werden die Fette dann zu Energie verbrannt. Carnitin ist sozusagen das Fett-Taxi in den Brenn√∂fen. Genug Vitamin C und Ei-wei√ü sorgen f√ľr eine gute Carnitinproduktion.

Bei M√ľdigkeit und Abgeschlagenheit

Viel Stress verlangt immer gro√üe Mengen an Vitamin C und B-Vitaminen, denn die-se Vitamine sind an der Produktion von Nervenbotenstoffen wie Noradrenalin und Dopamin beteiligt. Im Extremfall kann aus Stress und unzureichender Vitaminzu-fuhr das chronische M√ľdigkeitssyndrom entstehen, unter dem einige ausge-brannte Manager leiden.

Wie gut sind Sie versorgt?

Wenn mehrere der folgenden Symptome bei Ihnen auftreten, könnte das auf einen Mangel an Vitamin C hinweisen.

Kurzfristige Mangelsymptome

     Infektanf√§lligkeit, h√§ufige Erk√§ltungen

     M√ľdigkeit durch schlechte Fettverbrennung

     Depressionen, Konzentrationsmangel durch Neurotransmittermangel

     Zahnfleischbluten und ‚Äďentz√ľndungen

     Faltenbildung

     Kr√§henf√ľ√üe durch schlechte Haut

     Neigung zu Allergien und Asthma

     Schlechte Wundheilung

Langfristige Mangelsymptome (bei Erwachsenen)

     Altersstar und Makulasch√§den an den Augen

     Krebsentwicklung durch freie Radikale

     Schwaches Immunsystem

     Arthritis

     Neigung zu blauen Flecken

     H√§morrhoiden, Krampfadern

     Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Arterienschw√§che

Gehören Sie zu einer Risikogruppe?

Wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft, haben Sie einen erhöhten Bedarf an Vita-min C:

     Sie sind √ľber 65 Jahre alt

     Sie sind magers√ľchtig

     Sie sind Raucher

     Sie stehen unter Stress

     Sie sind krank (Diabetes, akute Infekte, nach Operationen)

     Sie nehmen Medikamente (Kortikoide, Tetracyclin, Antibabypille, Aspirin)

Bei den M√ľdigkeitssyndromen kommt es zuEnergielosigkeit, schlechter Fettver-brennung und gleichzeitig zu Konzentrationsproblemen, Gereiztheit, Abgeschlagen-heit und Depressionen. Hoch dosiertes Vitamin C und die B-Vitaminekurbeln die Botenstoff- und die Energieproduktion an. Deshalb werden sie eingesetzt, um das chronische M√ľdigkeitssyndrom zu behandeln.

Diabetes: ein Fall f√ľr die orthomolekulare Medizin

Diabetes ist mehr als nur ein erh√∂hter Blutzucker. Mindestens 4 Millionen Deut-sche (ca. 400.000 √Ėsterreicher) leiden daran. Damit ist die Blutzuckerkrankheit die h√§ufigste Stoffwechselerkrankung √ľberhaupt. Diabetiker m√ľssen √ľber ihre Ern√§h-rung sowie mit Medikamenten und Insulin ihren Blutzuckerspiegel genau steuern. Viel schlimmer als diese Lebensumstellung sind jedoch die schweren Folgeerkran-kungen von Diabetes am Gef√§√ü- und Nervensystem. Der Grund daf√ľr sind die Zuckermolek√ľle, die viel zu lange in der Blutbahn kreisen. Sie gehen mit Ei-wei√üstoffen und Fetten unl√∂sliche, klebrige Verbindungen ein ‚Äď die so genanten AGEs ‚Äď und verkleben so die Gef√§√üe.

Antioxidantien gegen die Karamellisierung

Wenn viele freie Radikale im Stoffwechsel vorhanden sind, wie z.B. bei Rauchern, wird die Produktion der klebrigen AGEs noch angeheizt. Die z√§hfl√ľssig-klebrigen Produkte, die entstehen, kann man sich als karamellisierten Zucker zwischen den Zellen vorstellen, der die Au√üenmembranen der Zellen und Gef√§√üe zukleistert. Au√üerdem f√ľhren die AGEs zu einer vermehrten Produktion von freien Radikalen, die bei Diabetikern zus√§tzlich Blutfette ranzig werden lassen und damit die Gef√§√üe zusetzen. Bei Rauchern, die gleichzeitig Diabetes haben, verzwanzigfachtsich so das Risiko f√ľr Herzinfarkte.

Obst und Gem√ľse sowie zus√§tzliche Antioxidantien sind deshalb f√ľr Diabetiker be-sonders wichtig. Studien zeigen, dass 1000 Milligramm Vitamin C die Entstehung der klebrigen AGEs um gut ‚Öď senken k√∂nnen. Auch Vitamin E scheint die Ent-stehung der AGEs zu verringern.

 

Diabetiker brauchen Antioxidantien

 

Au√üer der medizinischen Kontrolle des Blutzuckers sind Antioxidantien besonders wichtig f√ľr Diabetiker, um die Blutbahnen zu sch√ľtzen. Vitamin E senkt das Risiko

f√ľr Herzinfarkte, indem es verhindert, dass Blutfette ranzig werden.

 

Vitamin C arbeitet verbrauchtes Vitamin E wieder auf. Außerdem vermindert es zusammen mit anderen Antioxidantien die Bildung freier Radikale, die den Karamellisierungsprozess von Zucker mit Eiweißstrukturen fördern.

 

Antioxidantien sch√ľtzen auch vor Augensch√§den, die durch die vermehrten freien Radikale und die AGEs bei Diabetikern entstehen k√∂nnen.

 

Sie sind so jung wie Ihre Blutbahnen

Wenn Ihr Transportsystem durch Plaquen und Ablagerungen zugesetzt ist, steigt Ihr biologisches Alter. Wie ist nun das echte biologische Alter eines 60-j√§hrigen Diabetikers? Er ist uralt, denn die gro√üen Blutbahnen bis in die kleinste Kapillare werden jeden Tag mit zus√§tzlichen AGEs und oxidierten Fetten zugesetzt. Deshalb haben Diabetiker ein 4-mal so hohes Risiko f√ľr Herzinfarkte und Schlaganf√§lle wie gesunde Menschen. Auch die kleinen Gef√§√üe, die zur Versorgung der Gliedma√üen, Niere und Augen n√∂tigt sind, setzen sich zu. So sind Diabetiker 50-mal mehr von Amputationen bedroht. Tats√§chlich ist Diabetes die Ursache f√ľr 50% der Amputa-tionen von Gliedma√üen. Zuckerkranke haben ein 20-fach erh√∂htes Risiko zu er-blinden, weil sich die kleinen Versorgungsgef√§√üe der Netzhaut verschlie√üen und mit Sorbitol anreichern. Au√üerdem entstehen bei Diabetikern h√§ufig Nierensch√§-den, da die Versorgungsgef√§√üe zur Niere verstopft werden.

Vitamin C und Zucker sind ähnlich

Tiere produzieren aus Zucker im Darm Vitamin C. Die beiden Molek√ľle sind sich so √§hnlich, dass sie dieselben Transportmechanismen in die Zelle benutzen. Ist der Blutzuckerspiegel hoch, sind die Andockstellen an der Zelle besetzt, und Vitamin C hat Probleme in die Zellen zu gelangen. Deshalb sind bei Diabetikern die Vitamin-C-Konzentrationen in den Zellen um 30% niedriger. Da Vitamin C in Konkurrenz zu den Zuckermolek√ľlen an den Andockstellen tritt, ben√∂tigen Zuckerkranke ein Vielfaches an Vitamin C, damit in der Zelle eine optimale Vitamin-C-Konzentra-tion herrscht. √úbrigens besetzt Vitamin C auch die Andockstellen f√ľr Zucker an vielen Eiwei√ümolek√ľlen, die sonst zu den klebrigen AGEs karamellisieren k√∂nnen. Es senkt so die Entstehung der Karamellisierungsprodukte um ‚Öď.

Bei Diabetikern werden Vitamine aus den

Zellen gepumpt

Weil nicht genug Vitamin C in der Zelle von Diabetikern ist sowie weitere Stoff-wechselst√∂rungen vorliegen, wird vermehrt Sorbitol in den Zellen produziert. Ein hoher Sorbitolgehalt in der Zelle bewirkt, dass kleinere Molek√ľle wie Antioxidantien und Vitamine aus der Zelle gepumpt werden. Dadurch f√§llt der Vitamingehalt im Zellinnerenab.Die Folge: Der gesamte Zellenergiestoffwechsel l√§uft schlecht ab, es entstehen vermehrt freie Radikale in den Energiezentralen der Zelle ‚Äď den Mi-tochondrien -, die die Zelle sch√§digen.

Vitamine und Spurenelemente verbessern

den Zellstoffwechsel

Die gute Nachricht: Schon 2 Gramm Vitamin C können die Sorbitolproduktion in den Zellen um die Hälfte vermindern, das haben Studien gezeigt.

Diabetiker können mit den Biostoffen der Natur ihre Zellen versorgen und sich da-durch wieder in gute Stoffwechsellaune bringen.

Es gibt noch viele andere Stoffe, wie beispielsweise die B-Vitamine gegen Nerven-schmerzen oder Chrom und Zink f√ľr eine verbesserte Insulinwirkung, die bei Dia-betes in der orthomolekularen Medizin therapeutisch eingesetzt werden.

DasInterview

Anti-Aging f√ľrs Immunsystems:

Ernährung, Vitamine und Sport

mit Professor Gerhard Uhlenbruck, Direktor des Instituts f√ľr Immunbiologie der Universit√§t zu K√∂ln. Er ist Experte in den Bereichen Immunologie, Krebs und Sportmedizin.

Andreas Jopp:

Sie arbeiten seit mehr als 30 Jahren im Bereich Immunologie, Krebs und Sportmedizin. Das wirkt auf den ersten Blick wie eine wilde Mischung!

Prof. Uhlenbruck:

Durch die sportliche Beanspruchung entsteht ein Gewebestress, der dazu f√ľhrt, dass √ľber Botenstoffe das Immunsystem enorm stimuliert wird. Die Fresszellen, Killerzellen und andere Immunzellen des K√∂rpers werden durch Sport zahlenm√§√üig hochreguliert und in ihrer Funktion verbessert. Sie  k√∂nnen dadurch Viren, Bakterien und Krebszellen besser vernichten. Derjenige, der regelm√§√üig Sport treibt, hat √ľbrigens auch weniger Autoimmunerkrankungen im Alter, wie z.B. Rheuma. Sport ist Anti-Aging f√ľr das Im-munsystem, das hei√üt, es altert langsamer. Die Immunabwehr bleibt l√§nger fit.

Wenn man in der wissenschaftlichen-seri√∂sen Literatur nachforscht, ist man doch er-staunt, wie stark die positive Wirkung von Sport auf das Immunsystem ausf√§llt. Die au-genscheinlich wilde Mischung meiner Arbeitsfelder h√§ngt also auch √ľber die verschie-densten Einfl√ľsse auf das Immunsystem sehr eng zusammen.

Seit langem beschäftigen Sie sich mit orthomolekularer Medizin, Was interessiert den Immunologen an Vitaminen und Spurenelementen?

Wir haben festgestellt, dass Vitamine und Immunsystem in der Tat sehr eng miteinan-der verbunden sind. Zum Beispiel sind Vitamine wichtig f√ľr den Aufbau von Eiwei√ü-strukturen in Immunzellen aus Eiwei√ü. Wir haben uns auch mit einzelnen Vitaminen be-sch√§ftigt. Vitamin A wird als antiinfekti√∂ses Vitamin bezeichnet. Es hat Einfluss auf die Antik√∂rperproduktion, also auf die schnelle Infektabwehr bekannter Eindringlinge. Ferner wirkt sich Vitamin A positiv auf die nat√ľrlichen Killerzellen des Immunsystems aus. Die B-Vitamine sind besonders wichtig f√ľr die Entwicklung und die Funktion von sich schnell vermehrenden Immunzellen. Das wusste man bis vor kurzen noch gar nicht. Ein Mangel an Vitamin B6 f√ľhrt zum Beispiel zu einem Abfall verschiedener Immunzel-len. Dat iss doch wat. ‚Äď Prof. Uhlenbruck ist waschechter K√∂lner . . .

Die Sch√§den an den Zellen durch freie Radikale werden als einer der Hauptgr√ľnde f√ľr den Alterungsprozess genannt.

Ja, ganz wichtig sind die Strategien, die man heute entwickelt und als Anti-Aging be-zeichnet. Dadurch erleben die Vitamine eine wirkliche Renaissance. Und da sind es ge-rade die Vitamine B6, B12, Fols√§ure, C und E. Das sind die echten Anti-Aging-Vitamine. Ich bin ja nun in einem Alter, wo man sich mit Anti-Aging auseinander setzen muss. Na-t√ľrlich habe ich schon fr√ľher damit angefangen, um meinen √Ąrzten, die mich viel zu schnell wegen einer chronischen Autoimmunerkrankung abgeschrieben h√§tten, die Sta-tistik zu verderben.

Besonders die antioxidativen Vitamine verhindern Sch√§den an den Zellmembranen, also den aktiven Transportw√§nden, die daf√ľr sorgen, dass die Zellen aktiv N√§hrstoffe he-rein- und Schadstoffe aus der Zelle heraustransportieren k√∂nnen. Antioxidantien sch√ľtzen diese Membranen. Zum Beispiel lagert sich Vitamin E in die Zellmembran ein und kann die Zellmembran so vor freien Radikalen sch√ľtzen. Gerade bei den Immun-zellen wirken sich Membransch√§den ung√ľnstig aus. Die Immunzellen funktionieren dann nicht mehr so gut. Die Fresszellen fahren, bei einem Antioxidantienmangel, ihre Akti-vit√§t herunter, um sich nicht selbst zu zerst√∂ren. Sie sehen: F√ľr den Immunologen sind die antioxidativen Vitamine hochinteressant.

Auch das Immunsystem altert . . .

. . . . Das ist richtig und wird oft vergessen! Wir wissen, dass das Immunsystem im Alter sozusagen abf√§llt. Mit Antioxidantien k√∂nnen verschiedene Teile des Immunsystems enorm an Schlagkraft gewinnen. Das sind Wirkungen, die man fr√ľher gar nicht so kannte. F√ľr Anti-Aging-Strategien sind Antioxidantien also nicht nur f√ľr die Verminde-rung von freien Radikalen zust√§ndig, sondern auch f√ľr das Immunsystem. Antioxidantien stimulieren und aktivieren das Immunsystem, um es schlagkr√§ftig zu erhalten.

Beim Sport wird ja vermehrt Sauerstoff aufgenommen und Energie produziert. Dadurch fallen nat√ľrlich freie Radikale an. Sollten Frei-zeitsportler mehr Vitamine nehmen?

Man muss wissen, dass sich beim Sport 2% des Sauerstoffs im K√∂rper in toxische freie Radikale verwandeln. Und diese k√∂nnen nat√ľrlich Membransch√§den an den Zellen verur-sachen, Fette oxidieren, die Erbmasse ver√§ndern und andere Zellstrukturen sch√§digen. Das ist ganz wichtig. Man wei√ü heute, dass durch die freien Radikale Muskelzellen ab-sterben k√∂nnen. Was beim Sport aber auch passiert, ist eine Anpassungsreaktion: Je l√§nger Sie √ľber einen Zeitraum trainieren, umso mehr produziert der K√∂rper eigene an-tioxidative Enzyme, um freie Radikale abzufangen. Daf√ľr brauchen Sie nat√ľrlich ROH-STOFFE wie die Spurenelemente ZINK, SELEN, MANGAN, VITAMINE und AMINO-S√ĄUREN.

Sportler sind nach starker sportlicher Betätigung häufig Erkältungsan-fällig. Wie passt das mit einem verbesserten Immunsystem zusammen?

Man geht davon aus, dass Sportler durch den erh√∂hten Energieumsatz die 3- bis 5-fa-che Menge der DGE-Empfehlungen brauchen. Was Sportler ganz besonders ben√∂tigen, sind die B-Vitamine zur Energieproduktion sowie Vitamin C und Vitamin D. Letzteres wird sehr oft vernachl√§ssigt. Der Grund, warum Sportler verst√§rkt infektanf√§llig sind, ist der, dass sie h√§ufig nicht gen√ľgend Mikron√§hrstoffe bekommen und zum anderen ihr Immunsystem durch √úbertraining und nicht moderates Powertraining zu stark belasten. Vitamin C vermindert die Infektionsrate von Sportlern erheblich.

Was passiert bei Freizeitsportlern, die zum Beispiel t√§glich Laufen, aber nicht gleichzeitig die Vitaminzufuhr und Ern√§hrung verbessern? Kann es dort auch zu einem ‚ÄěBurn-Out-Syndrom‚Äú oder Erm√ľdungser-scheinungen und einem geschw√§chten Immunsystem kommen?

Die meisten sind so gut √ľber Ern√§hrung informiert, dass sie sich sinnvoll ern√§hren. Wir empfehlen eine Ern√§hrung mit Vollkorn bzw. Vollkorngetreideprodukten, Obst und Ge-m√ľse, dadurch lassen sich ‚Äď rein theoretisch ‚Äď alle N√§hrstoffanspr√ľche abdecken. Aller-dings steht dem entgegen, dass in den heutigen Nahrungsmitteln gar nicht mehr das enthalten ist, was man erwartet. Dieses Problem wird von Ihnen ja auch angesprochen. Deshalb sollen Breitensportler zus√§tzlich Vitamine einnehmen.

Studien zeigen, dass bei einer Aufnahme von 1900 Kalorien am Tag in Form einer ausgewogenen Mischkost nicht die Zufuhrempfehlungen der DGE f√ľr Vitamine erreicht werden!

Das ist korrekt. Die minimalen Zufuhrempfehlungen der DGE k√∂nnen mit der Ern√§hrung kaum noch erreicht werden! Das ist sicherlich neu f√ľr Ihre Leser.

Unsere Leser interessiert nat√ľrlich, was Sie von den Empfehlungen der DGE f√ľr die N√§hrstoffzufuhr halten?

Ich komme wieder zur√ľck auf meine Sicht als Immunologe: Wenn Sie sich √ľberlegen, welche Vitamine eine immununterst√ľtzende Wirkung haben ‚Äď Vitamin A, Vitamin B6, Vi-tamin C, Fols√§ure, Vitamin E und D sowie Beta-Karotin -, dann reicht eine Minimaldosie-rung einfach nicht aus. Da bringt mehr tats√§chlich auch mehr! Da muss man wissen.

Ich bin nicht gegen die DGE. Dort sitzen schlaue Leute. Aber wenn man bedenkt, wie viele Funktionen Vitamine haben und welchen oxidativen Stress, also die Abwehr gegen freie Radikale, wir bew√§ltigen m√ľssen, dann reichen diese Werte einfach nicht aus!

Sie w√ľrden also einen Sicherheitspuffer bei der Vitaminzufuhr zugrun-de legen?

Ich denke ja! Auch ich bin ein Mensch, der immer wieder behauptet, allzu viel ist un-gesund. Daf√ľr stehe ich auch. Aber f√ľr diesen Bereich, denke ich, ist das die Ausnahme von dieser Regel. Wir wissen heute um die Bedeutung des oxidativen Stresses so viel, dass man sagen kann, mit den Werten, die die DGE empfiehlt, kommen wir leider nicht mehr hin.

Warum kennen sich viele √Ąrzte so schlecht mit Vitaminen aus??

Heute wissen wir, dass Vitamine nicht nur ein paar Funktionen im Stoffwechsel haben, sondern auch als Antioxidantien gegen freie Radikale wirken und f√ľr reibungslose Ab-l√§ufe im Hormon- und Immunsystem unerl√§sslich sind. F√ľr viele √Ąrzte waren Vitamine in den 80-er Jahren w√§hrend ihres Studiums langweilig. Vitamine wurden in eine kleine, unwichtige Schublade im Grundstudium gepackt. In der medizinischen Praxis spielen sie entweder als Kuriosit√§t oder bei Formen der Blutarmut eine therapeutische Rolle. Die pr√§ventive Bedeutung von Vitaminen kommt viel zu kurz.

Wir m√ľssen weg von diesem nicht vernetzten Schubladendenken. In der Vitaminfor-schung stehen wir erst ganz am Anfang! Die Natur ist doch nicht so bl√∂d, dass sie solch wichtige Molek√ľle nur ein paar Einzelfunktionen ausf√ľhren l√§sst. Nehmen wir zum Bei-spiel Vitamin D. Es wird als Knochenvitamin etikettiert. Schublade zu. Aber: Es wirkt auch im Immunsystem und senkt das Risiko f√ľr Krebsarten wie Brust-, Darm- und Pros-tatakrebs. Au√üerdem haben √§ltere Menschen fast immer zuwenig davon. Das ist dann doch wieder ungeheuer spannend . . . !

 

Viele Mediziner sind leider keine Experten, was Vitamine angeht!

 

Wenden Sie sich deshalb am besten an √Ąrzte Apotheker und Therapeuten mit einer

Spezialausbildung in Orthomolekularer Medizin!

 

Quelle: Topfit mit Vitaminen ‚Äď mehr Leistungskraft & Lebensfreude, geschrieben von Dr. med. Ulrich Strunz / Andreas Jopp ‚Äď GU‚ÄĒVerlag, ISBN 3-7742-3253-9

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