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Zink

Zink - Ihr Schutzschild gegen Schnupfen und Krebs

ohne Zink lauft im K√∂rper gar nichts: Es st√§rkt die Abwehr, reguliert den Hormonhaushalt und sorgt f√ľr gesunde Zellen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche lebenswichtige Rolle dieses Spurenelement im Stoffwechsel spielt, welche Symptome auf einen Zinkmangel hindeuten und warum Sie mit Extra-Zinkgaben Erk√§ltungen, Lebersch√§den sowie den Folgesch√§den des Diabetes vorbeugen kennen.

Zink ist genauso wichtig wie Eisen

Zink ist nach dem Eisen das zweith√§ufigste Spurenelement im menschlichen K√∂rper. Nach heutiger Kenntnis ben√∂tigt der K√∂rper diese Spurenelement f√ľr √ľber 200 verschiedene Enzym- und Hormonsysteme.

Zu den lebenswichtigen Aufgaben von Zink gehören:

  • Baustein von lebenswichtigen Enzymsystemen sowie Hormonen, z. B. Insulin und Schilddr√ľsenhormonen
  • Beteiligung am Vitamin-A-, Kohlenhydrat-, Eiwei√ü- und Fettstoffwechsel
  • Regulierung des Zellwachstums
  • Aktivierung der Abwehrzellen
  • Vermittlung der Geschmacks  und Geruchswahrnehmung

Da Zink an so zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt ist, kann ein Mangel die vielfältigsten Symptome verursachen.

Anfangs tritt zun√§chst eine erh√∂hte Infektanf√§lligkeit auf, die mit den √ľblichen naturheilkundlichen Mitteln wie beispielsweise Echinacea-Pr√§paraten (Sonnenhut) nicht in den Griff zu bekommen sind. Auch Hautbeschwerden sind sehr h√§ufig.

Daran erkennen Sie einen Zinkmangel

  • erh√∂hte Infektanf√§lligkeit
  • schlechte Wundheilung, Hautpilze
  • Entz√ľndungen und Geschw√ľre in Mund, Magen und Darm
  • pl√∂tzliche Nachtblindheit
  • Geschmacksverlust
  • d√ľnnere Haare, Haarausfall
  • br√ľchige, wei√üfleckige N√§gel
  • Antriebs- und Konzentrationsschw√§che

Das sind die wichtigsten Ursachen f√ľr einen Zinkmangel:

  • einseitige Ern√§hrung, insbesondere durch streng vegetarische Kost ohne Eier (= vegan) und makrobiotische Kost
  • l√§ngere k√ľnstliche Ern√§hrung
  • akute oder chronische Infektionen, Allergien, Diabetes, Neurodermitis, Krebs, Leber-, Darm- und Nierenerkrankungen
  • Strahlen- oder Chemotherapie
  • Arzneimittel, z. B. Magens√§ure-Puffer, Kortison, Entw√§sserungsmittel, Lipidsenker

Auch die Einnahme von Eisenpr√§paraten kann zu einer St√∂rung der Zinkaufnahme f√ľhren. In diesem Fall entsteht ein Mangel, selbst wenn die Zinkzufuhr √ľber die Ern√§hrung stimmt. In solchen F√§llen ist die zus√§tzliche Gabe von Zink erforderlich.

Eine zunehmende Rolle f√ľr das Entstehen von Zinkmangel spielt paradoxerweise die moderne gesunde Ern√§hrung mit wenig rotem Fleisch und vielen Vollkornprodukten. Denn gerade Rindfleisch, dessen Konsum nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2003 im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 % zur√ľckging, ist eine hervorragende Zinkquelle. Vollkornnahrung dagegen beeintr√§chtigt direkt die Zinkaufnahme: Die darin reichlich enthaltenen Phytins√§uren bilden mit dem Zink unl√∂sbare Verbindungen, die mit dem Stuhl ausgeschieden werden.

Niedrige Eisenwerte - ein Hinweis auf Zinkmangel

Die Normwerte f√ľr Zink betragen 13 bis 18 ¬Ķmol/l im Serum bzw. Blutplasma. Professor Harold Stanstead von der Universit√§t Galveston/Texas, einer der f√ľhrenden Zinkforscher, empfiehlt die Haaranalyse. Denn in den Haaren zeigen sich schon dann beginnende Mangelzust√§nde, wenn die Blutwerte noch im Normbereich liegen.

Außerdem geht ein Zinkmangel, so berichtete der Forscher auf der 4. internationalen Zinkkonferenz "Zinc signals" im Mai 2003 auf Grand Cayman, oft mit einem erniedrigten Serum-Ferritin-Wert (= Transport-Eisen) einher. Die Messung des Ferritin-Spiegels ist im Gegensatz zum Zink-Wert routinemäßiger Bestandteil von Blutuntersuchungen. Bei zu niedrigen Werten sollten Sie unbedingt das gleichzeitige Vorliegen eines Zinkmangels von Ihrem Arzt abklären lassen.

Der Körper hat leider keine Zinkspeicher

Da der K√∂rper nach derzeitigem medizinischen Kenntnisstand keine speziellen Zinkspeicher besitzt, ist die t√§gliche ausreichende Zinkzufuhr nahezu lebenswichtig. Der Tagesbedarf an Zink liegt f√ľr gesunde Erwachsene und Jugendliche nach Angaben von Professor Stanstead bei 10 bis 15 mg. Senioren und chronisch Kranke wie Diabetiker und Leberkranke, aber auch Krebspatienten ben√∂tigen mehr Zink, da sie das Spurenelement nicht so gut aufnehmen. Diabetiker verlieren zudem 2- bis 3-mal so viel Zink pro Tag √ľber den Urin wie Nicht-Diabetiker.

Als Gesunder k√∂nnen Sie Ihren normalen Zinkbedarf, sofern Sie auch ab und an rotes Fleisch essen, mit einer √ľblichen Mischkost decken.

Bei erhöhtem Zinkbedarf brauchen Sie Fertigpräparate

Einen erh√∂hten Zinkbedarf, z. B. bei Diabetes, Allergien und akuten Erk√§ltungen, k√∂nnen Sie kaum mit der Nahrung ausgleichen - es sei denn, Sie schl√ľrften tats√§chlich t√§glich Austern. Hier empfehlen wir Ihnen unser Zinkpr√§parat:

Bei Zinkmangelsymptomen sollten Sie f√ľr die Dauer von 6 bis 8 Wochen t√§glich 15 bis 30 mg Zink einnehmen.

Neu entdeckte Wirkungen von Zink

  • St√§rkung des Immunsystems bei Krebs
  • Aktivierung des lmmunsystems
  • Stabilisierung des Blutzuckers bei Typ-2-Diabetikern
  • Antioxidativer Gef√§√üschutz bei Typ-2-Diabetikern
  • Schutz der Leber vor Alkoholsch√§den
  • Abmilderung und Verk√ľrzung einer normalen Erk√§Itung um durchschnittlich 3,6 Tage

Eine Langzeiteinnahme von mehr als 50 mg Zink pro Tag kann zu St√∂rungen des Eisen- und Kupferhaushaltes f√ľhren. Auch die gleichzeitige Zufuhr von Eisen und Kupfer, etwa durch Multimineralpr√§parate, behindert die Zinkaufnahme.

Bei Nierenversagen sind Zinkmittel verboten!

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